Aufsatz 
Lucian als Aesthetiker
Entstehung
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war, ſchon auch in Aquarell und Paſtell malte, viel Geſchmack und ein großes Lehrtalent beſaß, ſo regten ſeine Schüler bei ihm einen ſicheren Grund im Feichnen und viele von ihnen, welchen es an Ausdaner nicht fehlte, brachten es auch zu bedeukenden Leiſtungen in größeren Kreldegelchnungen und in der Aauarell und Paſtelmalerei. Ein befonderer Vorzug von ihm war, daß er ſeine Schüler immer in Aufmerlſamtkeit und Thätigieit zu erhalten mußte und daß keiner es wagle in ſeinen Stun den mil Fremdartigem ſich zu beſchäftigenz denn er behandelte dieſelben zwar mit Freundlichkeit, aber zugleich geigte er einen ſo ruhigen Ernſt und in ſeinem ganzen Weſen und auch in ſeiner äußeren Erſcheinung trat eine ſo entſchiedene Nännlichteit hervor, daß keiner ſich dieſem Eindruck entziehen tonnte⸗

Im Jahre 1839 perheirathete er ſich mit der Tochter des Pfarrers Forkel zu Meeder, mit der er bis zut ſeinem Tode in glüclicher Che lebte. Erhöht wurde dieſes Glück durch zwei Sähne und zwei Täöchter, welche an dem Vater mit zärtlicher Liehe hingen.

Den 1, Juni, 1861 ſeierien ſeine Callegen das alährige Jubiläum ſeiner Amtsthatigkeit und üübergaben ihmn einige Geſchenle. Er war ſehr erfreut über dieſe, noh mehr aber darüler, daß es ihm vergönnt ſei mit ſeinen Collegen in einem ſo herzlichen Veräliß zu leben

Den 16. Dezember 1871 wurde ihm bei Gelegenheit der 50lührigen Jrier der inweihung des Gwmenaſtalgebändes das Verdienſtreuz des Erneſeiniſchen Hausardens verlishen

Sein Vegräbniß fand am 2. Inli früh 9 Uhr ſtatt. Sein Sarg war von ſeinen Collegen beider Anſaalten reich geſchmlct worden, ihm folgten alle Lehrer und alle Schüler des umnaſtums und der Herzoglichen Realſchule. Am Grabe fang die ecſte Singklaſſe ieder, Anaali, die Grabrede aber hiel Herr Superintendent Schanbach, in welcher er jeder feimmte ihm dabei aus innigſter Ueberzeugung bei beſonders hervorhob, daß der Entſchlaſene ein Mann in ieder Hinſicht ge⸗ weſen ſei

in Andenten wird ſeinen Caleggen und Schülern immer theuer bleiben, aber auch ſeine anderen Ferunde, in deren Geſellchaft er oſt und gern verlehrte, werden ſeiner ſtets liebevollgedenten, da ſie ſeinen in jeder Beziehnng ehrenwerthen Charatter genau lennen gelernt Uatten und ihr sirris oft durch ſine heitere Laune erfteut und durch ſeine Gefprüche belebt, worden war⸗

Der Zeichenunterricht mußte während der Kruntheit von K. Uibelhack, da keine Anshulfe zu ſenden war, und auch nach ſeiuem Ableben ausgeſetzt werden. Zu ſeinem Nachfolger war nümlich der Jeichenlehrer an der Herzogl. Realſchule zu Saalſeld F. Hermaun ernannt worden, dieſer konnte aber erſt zu Michaeli hier eintreffen und erſt am 2. Oeiober in ſein Amt von dem Sirceior einge führt werden.

Auch in dieſem Jahre hatte Proſeſſor Vernhardt die gro tiſchen zu ertheilen, um die Erlernung d Intereſſe Theil

Von Ruhen war es auch, daß durch die Freundlichkeit des hieſigen Königl. Preuß Regimentscommando, welches 4 Unieroſſieere zur erſugung ſtele, die Creriitbungen furtzuſeben.

1 Gefälligteit Unterricht im Eng enigen Schüͤler weiterzuführen, welche in vorigen Jahre unker ſeiner Leitung ſer Sprache degounen hatten. Die Schüler nahmen an dieſen Stunden mit großem

ſcen s möglich war in dem Sommer

Im Laufe des verſtoſſenen Schuljahtes wurden folgende Schüler aufgenommen

in Secunda: Armin Wait aus Blankenhain(Graßth. Weimar), 17 Jahr alt, Arihur Heſſelbach aus Coburg, 17 Jahre all;

Karl Friedrich ans Wernshauſen, 16 Jahre alt; Richard Ortmann aus Salzungen, 1334 Jahr alt;

Chriſian Ehrenberger aus Vachdorſ, 13* Jahr alt, Ernft Schmidt ans Suhl, 13 Jahrr alt;

Mar Rommel aus Heldritt, 12 Jahre alt;

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