Aufsatz 
Parerga Pindarica, quibus inter cetera continentur fragmenta, quaedam Cypriorum, Euripidis, Callimachi, Menaechmi Sicyonii e codd. Mss. restituta
Entstehung
Einzelbild herunterladen

64

Lateinisch: Wiederholung der Casussyntax. Das Hauptsächlichste aus Ellendt-Seyffert§§ 234 270; 279 300. Wöchentliche Extemporalien; mündliche und schriftliche Uebungen nach Ostermann. Lectüre: Weller's Lesebuch aus Livius 1 8, 14, 15. 8 St. Gillhausen. Die Lehre von der Quantität der Silben nach Ellendt-Seyffert. Aus Siebelis tiroc. poet. Buch I u. II über- setzt, erklärt, repetirt und zum Theil memorirt. 2 St. Dr. Roemer.

Griechisch: Koch's Schulgrammatik§§ 50 61; Repetition des Pensums der Quarta. Wöchentliche Extemporalien; mündliche und schriftliche Uebungen nach Halm I. und II. Jacobs' Lesebuch

(1. Theil): erster Cursus IX und X; zweiter Cursus A ganz; C, b u. c. zum Theil. 6 St. Gillhausen.

Deutsch: Schiljer's Gedichte wurden nach Auswahl im Sommer, im Winter Wilhelm Tell gelesen und besprochen. Wöchentlich übten sich 4 5 Schüler in freier Declamation. Aufsätze, theil- weise im Anschluss an die Lectüre. 2 St. Dr. Trommershausen.

Französisch: Grammatik: 1 St. Ploetz Schulgrammatik Lect. 1 15. Uebersetzung aller Bei- spiele, theils mündlich, theils schriftlich. Lernen der Regeln und Vocabeln. Alle 14 Tage ein Extemporale. Lectüre: 1 St., aus Lüdecking an verschiedenen Stellen, theils cursorisch.

Bis Mitte November Lemaire, dann Dr. Zeidler.

Geschichte: Dasselbe Pensum wie in Coetus B. 2 St. Dr. Steitz. Für die katholischen Schüler vgl. Quarta, Coetus A.

Geographie: Dasselbe Pensum wie in Coetus B. 1 St. Dr. Steitz.

Mathematik: a) Geometrie(Planimetrie), insbesondere die Sätze von den Winkeln, die Parallelen- Lehre, sowie die einfachsten Sätze vom Dreieck bis zur Congruenz-Lehre nebst Anwendungen. b) Arithmetik, insbesondere die einfachsten Rechnungsoperationen, in Bezug auf positive und negative, auf bestimmte und unbestimmte Grössen, auf ganze Zahlen und Brüche(Heiss bis § 16. incl.) 3 St. Raabe.

Naturkunde: Im Sommer: Botanik. Genaue Betrachtung und Beschreibung einzelner Pflanzen nach mitgebrachten Exemplaren. Zusammenstellen der wichtigsten Familien. Einübung des Linné'schen Systems. Im Winter: Zoologie. Die Wirbelthiere, insbesondere Säugethiere, Vögel und Amphibien. 2 St. Raabe.

Unter-Tertia(Coetus B). Classenlehrer: Dr. Roemer.

Religionslehre:(Combinirt mit A.)

Lateinisch: Wie in Coetus A. 10 St. Dr. Roemer.

Griechisch: Wie in Coetus A. 6 St. Dr. Roemer.

Deutsch: Im Sommer wurden ausgewühlte Gedichte, im Winter Schiller's Tell gelesen und besprochen. Wöchentlich übten sich 3 4 Schüler im Memoriren von selbstgewählten Gedichten. Aufsätze, zum Theil im Anschluss an die Lectüre. 2 St. Dr. Roemer.

Französisch: Ploetz' Schulgrammatik bis Lect. 18. Lectüre aus Lüdecking. Extemporalien, Memorir- übungen. 2 St. bis Mitte November Lemair e, dann Dr. Hoburg.

Geschichte: Griechische Geschichte von der Schlacht bei Leuktra an, Macedonische und Römische Geschichte von den ersten Anfängen bis auf die Gracchischen Unruhen(133 v. Chr.) 2 St. Dr. Steitz. Für die katholischen Schüler vergl. Quarta, Coetus A.

Geographie: Südeuropa und Orographie von Mitteleuropa und dem Alpengebiet. 1 St. Dr. Steitz.