Mathematik: a) Geometrie(Planimetrie), insbesondere die Parallelen- und Congruenz-Lehre nebst Anwendungen. b) Arithmetik, insbesondere die einfachsten Rechnungsoperationen, in Bezug auf positive und negative, auf bestimmte und unbestimmte Grössen, auf ganze Zahlen und Brüche (Heiss bis§ 18). 3 St. Dr. Früauff.
Naturkunde: Im Sommer: Genane Betrachtung einzelner Pflanzen nach vorgelegten Exemplaren mit steter Hinsicht auf Morphologie und Physiologie. Zusammenstellen der wichtigsten Familien aus den besprochenen PHlanzen. Das Linné'sche System. 2 St. Dr. Noll.— Im Winter: Der Bau der Wirbelthiere im Allgemeinen, genauer Bau des menschlichen Körpers. Die wirbellosen Thiere, vorzugsweise Mollusken. 2 St. Schmidt.
Unter-Tertia(Coetus B). Classenlehrer: Im Sommer: Stern, im Winter: Dr. Kemmerling.
Religionslehre:(Combinirt mit A.)
Lateinisch: Grammatik nach Ellendt-Seyffert§§ 234— 342; Repetition ausgewählter Abschnitte des Früheren. Wöchentlich ein Extemporale scholasticum, ebenso ein exercitium domesticum, welch' letzteres abwechselnd zu Hause, abwechselnd in der Schule gefertigt wurde. Uebungen nach Ostermann. Weller's Lesebuch aus Livius I— XIII. 8 St. Im Sommer: Stern, im Winter: Dr. Kemmerling.— Die Lehre von der Quant. der Silben nach Ellendt-Seyffert. Aus Sibelis tiroc. poet. Buch I u. II übersetzt, erklärt, repetirt und zum Theil memorirt. 2 St. Dr. Roemer.
Griechisch: Koch's Schulgrammatik§§ 46— 68 und Müller's Tabellen der verba anomala. Wieder- holung des Pensums der Quarta. Wöchentlich ein Extemporale scholasticum und exercitium domesticum wie im Lateinischen. Die Exercitia domestica meist nach Halm I u. II.— Jacob's Lesebuch(1. Theil); erster Cursus IX— XII(incl.); zweiter Cursus A 1— V; C, b III— V. 7 St. Im Sommer: Stern, im Winter: Dr. Kemmerling.
Deutsch: Gedichte und Prosastücke aus Colshorn und Goedecke II wurden gelesen und besprochen. Im Sommer: Erklärung und Memoriren ausgewählter Gedichte von Uhland; im Winter: desgl. von Schiller. Grundzüge„der Metrik und Anleitung zum Aufsatz in kurzen Dictaten. Aufsätze, theils zu Hause, theils in der Schule gefertigt(besonders im Anschluss an die be- sprochenen Gedichte und die latein. Lectüre); leichte Disponirübungen. 2 St. Im Sommer: Dr. Herrlich, im Winter: Dr. Widmann.
Französisch: wie in A..
Geschichte: Beschreibung des alten Italiens. Römische Geschichte von den ersten Anfängen bis auf den Tod des M. Aurelius(180 n. Chr.). 2 St. Prof. Creizenach.
Geographie: Die österreichischen Kronländer, Grossbritanien mit seinen aussereuropäischen Besitzungen, Russland, die Schweiz, das Rheingebiet. 1 St. Prof. Creizenach.
Mathematik: a) Geometrie(Planimetrie), insbesondere die Parallelen- und Congruenz-Lehre nebst Anwendungen. b) Arithmetik, insbesondere die einfachsten Rechnungsoperationen, in Bezug auf positive und negative, bestimmte und unbestimmte Grössen, auf ganze Zahlen und Brüche(Heiss bis§ 18). 3 St. Raabe.
Naturkunde:(combinirt mit A.)


