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Unsicherheit der Ueberlieferung gerade der Euripideischen Dramen schieben. Hierauf können wir erwidern: Die Fragmente, welche sehr zahlreich sind— an Umfang reichlich so gross wie zwei der längsten Stücke—, enthalten ungefähr 20 mal cuey und ungefähr 10 mal uerd c. Gen.; genau dasselbe Verhältniss, welches sich aus dem überlieferten Text der 18(19) Dramen ergiebt, also wenig ermuthigend für die, die diesen Text für wesentlich später, für byzantinisch corrumpirt halten. Und die Fragmente stammen zum grössten Theil aus den besten Quellen, wie aus dem Redner Lykurg, aus Strabo, aus Plutarch; ja auch die jüngeren Gewührsmäünner sind meist vorbyzantinisch. Die Sprache der Citate stimmt in diesem Puncte völlig mit der der erhaltenen Dramen überein und beide unterscheiden sich ebenso deutlich von dem Usus bei Aeschylus und Sophokles wie von dem der spätgriechischen Afterpoeten. Nach allem Gesagten und der dargelegten Uebereinstimmung dieser Seltsamkeit mit dem ganzen Kunstgepräge der Euripideischen Dichtung würde ich diese Bemerkung für überflüssig halten, wenn sich nicht in unsrer Wissenschaft seit Decennien eine Richtung breit machte, die die Kritik mehr zu einem Spiele des Witzes und einem Tummelplatz dürftiger Eitelkeit als zu einem bescheidenen Bemühen um die Auffindung des Echten und Wahren macht, und die in ihrem Uebermass als pedantisch und unwahr auch schon die Jugend anwidernd, die Liebe zur classi- schen Philologie zu vernichten droht.
Wenn also Elektra, die Bakchen und die Aulische Iphigenie es sind, in denen derd über Guy sichtlich die Oberhand gewinnt, so ist daraus noch nicht zu schliessen, dass dies in Folge ihrer Ueberarbeitung durch späte etwa den Rhetoren von Gaza und Byzantinischen Magistern ähnliche Dichterlinge der Fall sei, sondern kann recht wohl seine Ursache in der späteren Abfassungszeit dieser Tragödien haben. Ebenso wenig ist der Philoktet des Sophokles darum weil er in seiner Sprache vielfach Euripideische Züge hat, unter andern auch das Euripideische Verhältniss von Gœν zu uerd, unecht; vieles ja deutet uns an, dass der alte Meister selbst zuletzt in den Ton des jüngeren eingegangen ist. Alle andern Stücke lassen du überwiegen, am stärksten Medea, Hippolytus, Hecuba, Ion, die ältere Gattung also, doch auch mittlere wie die Supplices(415) und die Hera- kliden, ja selbst jüngere Stücke wie der Orest(408); während die übrigen 8 Dramen(darunter auch die schon 438 aufgeführte Alcestis) mehr das allgemeine Euripideische Frequenz-Verhältniss von 2:1, wie die Fragmente, zeigen. Der Rhesus hat von allen am wenigsten gerd c. Gen., und verräth sich auch dadurch als unecht. Denn die Zeit der ersten Alexandriner verwarf diese Con- struction wieder fast vollständig; hiernach zu urtheilen, könnte der Vf. des Rhesus mit Lykophron, Apollonius Rhodius, Kallimachos, Leonidas von Tarent gleichzeitig gewesen sein. Die Nachricht, dass zwei der zuerst genannten Dramen erst nach des Verfassers Tode von dessen Sohn zur Auf- führung gebracht seien, lassen wir vorerst bei Seite, da wir noch später darauf zurückkommen werden.
2. Wie ganz synonym dem Dichter beide Redewendungen galten, dafür diene als Beweis:
fr. Dan. 1, 8.(vom Aether ist die Rede) = 332 Df. dα*ev re nal ur, Hiju re al õueiν rοαε ouro dt Surνν Gαeσηιςρμα ν εεν εvue 1.ναμσχσσ olν, ννν νννεεε τπμάαν, LG" e Gνν αmναχεσαισ 0" d1ou alra ꝓd*οα‿, Ereiolς νποοοεeiς uerallcαi. Androm. 1060. Gο ν α το⁴ oixαue 1) rlvog leimei uera; Cycl. 68 ch. 00d“ ν Nog erd Nuαραάeꝝν lcoν αmσ dd


