Aufsatz 
Entwickelung einiger Gesetze für den Gebrauch der griechischen Präpositionen : Mety, syn und hama bei den Epikern / T. Mommsen
Entstehung
Einzelbild herunterladen

7

Stellt man hiermit den Gebrauch der Komi ker und andrer Vertreter der scherz- haften Muse wie auch den einiger entarteten Dichter des Mittelalters zusammen:

Verszahl uer⁴ νυν c. Gen. . ſſ Fragm. Com. Antiquae 10(13) 4 16100 Aristophanes 8⁵ 22 Fragm. Com. Mediae 30(31) 12 Fragm. Com. Novae 30(32) 1(3) V 250 lyr. vv. Fragm. Dithyramb. 4 1 1106 lyr. vv. Anacreontea 18 3 687 Palladas(Epigr.) 3 2 300 TNicetas Eugenianus 7 2 1575 fManuel Philes 3 2

so tritt dadurch eine Mittelstufe zwischen poetischer Strenge und dem Einmischen nüchtern prosaischer Ausdrucksweisen, namentlich die dahingehende Neuerung des Euripides, in ein eigenthümliches Licht. An dieser nimmt übrigens auch Sophokles, besonders in seinen jüngeren Stücken(Philoktet), bis zu einem gewissen Grade Theil, ingleichen der am meisten zur matten Prosa neigende spätere Epiker Quintus:

Verszahl u EA G. νq * c. Gen.

1389 Theognis 6 13 28539 Euripides 101 197 (1400) Fragm. Tragicor. Min. 4(3) 10(7)

2144 Pseudo-Oppian. Cyneg. 3 7

768 Orphica Lithica 5 5

1655 Babrios 6 9

9⁵² Agathias(Epigr.) 2 2 10400 Sophocles 23 91 8770 Quintus Smyrnaeus 13 71

Hiermit sind alle Dichter von einiger Bedeutung und Umfänglichkeit aufgezählt. Solche, die nur uerd c. Gen. und kein haben, giebt es nicht. Denn dass die Frag- mente des Empedokleischen Gedichts und das Pseudo-Phokylideische kein Bei- spiel von œuy(sie haben auch keines von uerã ausser c. Dat.) liefern, dass die dürftigen Bruchstücke der Sappho oder des Stesichoros oder der kleine Hymnus des Ariphron nur eine oder zwei Belegstellen für gerd c. Gen.(keinen für νυ) aufweisen, dass συν selbst in einzelnen Gesängen des Homer(z. B. Od. v) fehlt, kann die Richtigkeit des im Allgemeinen für die Dichtersprache beobachteten Gesetzes nicht zweifelhaft machen und