Aufsatz 
Das Veilchen im Frühlingsmythus und seine Bedeutung. Eine mytologische Betrachtung
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die an der homeriſchen Stelle, Od. V, 72, vorkommt. Freilich würde dann dasVeilchen hier ver⸗ ſchwinden, wenn nicht nachzuweiſen, daß oi0= 70». Nach andern ſoll dieſe Lesart nur eine Schlimm⸗ beſſerung des dichteriſchen ko ſein, hervorgegangen aus der nüchternen Auffaſſung, weil nämlich auf den 18 ν⁶⁶ισ keine la wüchſen, wie das der alte Biſchof von Theſſalonich berichtet(Eustath. ad Od. 1524, 40 ff.; 53 ff): 70 Tov, diou ινςσ vOdgououy, 6*l xOe*rrO, dg vdl molote dοέςσσαραι τιον αlαιαꝓνν αdo ν 1εεαμιαισι 00 E100, d⁵, dds 1εεe ννν œᷣσνεc: Oleα α 10G Gε³ιιοιι, εlα dαꝶνονς ddœαro ⁴α‿οασα»ἀο εον εν αq§³⁶d πσ πꝙο ●οοανε» 66dτσ οςσ εοεσνιν ꝙτιςι oνα εοσσ νϑαlεεν α Ʒε d εσπσιι ενριαό α TOν μκε⁵α, 10160» ör4 18&I du²ε 1νμ ευν ³εμέσοσςι Ʒ⁴α, νν odv, 5εν ττGν κᷣ*&*εκν eirdg».αοσσεεςσνρσναι α e XOod 0d 16νονꝙ 1ειτορρνοεατ ι⁷) α*α, dald α eεuxin, di' Aeurdtd ετιαάνα εααοdνa a d1⁴ 10 T0, Sx 11νέωυνꝙ τα⁵αένινεννιαν οσρσνα ν νενσυν, αοσ‿‿μιένέιυqμᷣ Taννσ οσαεν, a 8*11) 9 Sreεν⁹εκν ⁷ν, αοινυνμμαα α ε 1do(dazu vgl. Nikanders Etymologie in den Georg. bei Athen. XV, 681, d und unſere Anm. 17 s. f., ſowie den Auslauf II)æM*l τρ mαρντι ꝙτσμν z örο ακαά τ⁶‧*σκο⁵νο τ³⁶ α eiεον νερασασ⁴ τιιαςν ενεαν εέτναᷣεεο, zœl aοταν αέιν 1ε0! 10u.....[53] Te*εαανονρς ⁴μαααασε αο ε σεαενοο, 0d νν lou, lado ετd αε⁴ναυνι⁷w, MW01⁴, dA1d 0l., d A191ναηιοs Ioroο eyuν dri τ‧ ανπσν οεσενρ εαεν τ †σα⁷ον ⁵αοια. Das heutzutage von den Botanikern Sium genannte Gewächs iſt allerdings eine in den Wieſen wachſende Waſſerpflanze; ob aber als deſſen etymologiſche Wurzel ſanskr. si= binden, dem oben genannten vibinden, ranken entſprechend, anzuſehen iſt, fragt ſich. So viel iſt wohl ſicher, daß an der homeriſchen Stelle das ſonſt allerwärts ſo benannte kov und nicht olo gemeint iſt; und ſeine Verbindung mit 6 44 ο muß auf einem uralten mythiſchen Zuſammenhang beruhen ²²).

Darf man ein anderes als möglich annehmen, daß nämlich das loy die aufs neueſchwellende, wachſende Vegetation als Erſtling repräſentiere? Dann wäre die Labialſpirans v in viola der Reſt einer gutturalen Verbindung, und die ſanskr. Wurzel evi= ſchwellen, wachſen dürfte als Etymon ange⸗ ſehen werden ²³). Das Griechiſche hatte vollſtändige Abneigung gegen dieſe Lautverbindung, und auch das Latein hat außer bei den Pronominal⸗ und Numeralſtämmen nur ein ſehr kleines Gebiet dieſer Verbin⸗ dung bewahrt, was wenigſtens den Anlaut betrifft. Nehmen wir dazu die von Curtius(a. a. O. II, 291 und 147 zu 14 und d-½8 1 909) beſprochenen Uebergänge von v zu 4: d0oy neben 6ode. 94a-oo-s neben 9 ιας⁴ες, t-ο-g neben 0ο u. ſ. f., ſo dürfte ſelbſt eineAnlehnung des 70⸗ an xb-dog etymologiſch und mythologiſch ²4⁴) keine bare Unmöglichkeit ſein, und die Wurzel evi mit cyai ſich als verwandt zeigen. Um ſo mehr als das ſanskr. nach der vortrefflichen Unterſuchung A. Kuhns(in Höfers Zeitſchr. für die Wiſſenſchft. der Spr. II, 166 ff.) nicht nach der gewöhnlichen Annahme wie s lautete, ſondern wie deutſchesch, etwa wie inich,ſprechen u. ſ. w. Das ſanskr. gygmayas würde dann nicht, wie Benfey im Gloſſar zur Chreſtomathie meint, die Farbe dergeronnenen Milch bezeichnen, ſondern die Farbe der im Tode derVerweſung Anheimge⸗ fallenen, und alſo wieder auf die Unterwelt hindeuten ²⁵), was ebenfalls zu dem i- a-o-g, Centaurea Cyanus, überführt, der wiedernm eine mit dem Demetercult zuſammenhängende Blume iſt. Der Stahl und der blaue Ocker hätten erſt von der Farbe ihren Namen erhalten. Die von Curtius(a. a. O. I, 126, Nr. 79) behandelte Gruppe zu⸗ würde dann nicht hierher gehören. Selbſt der iᷣiααοαο des Empedokles und jener, der in Aegypten ein ꝓννοοσ 0189.ονα(Eustath. ad Od. 1616, 51) war, ſtünden nicht zu weit ab. Von eben dieſem Lotos ſteht bei Athenäus(XV, 677, d); gusrat οτοσςσ e luvcig, dεον ⁶νοσ*ut εlοιν ατον τονα dιο,) ν τρ 6d†&οα‿ εν 1000v d' 6 nAsxd⁴ειμεννοωσο στισασο υο³ος ‿ειυιιεαοσςσ ναάα‿εεεαι àι˙ ετοο ⁴μ‿‿τινοο dνοααεεα, uνεασν έαά 1 XOοlde(ef. Eustathii αρσ τν ◻ο⁶ιυικοσο dιμ⁴μοιωισςσ).

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