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zu dem Gelingen der Festtage nicht unerheblich beigetragen haben, der Vertreter der Presse. Vor dem Feste durch Aufnahme von vorbereitenden Mitteilungen, sowie durchVer- öffentlichung von Feuilletons über die Geschichte der Schule u. a. m., während desselben durch z. T. recht eingehende Berichterstattung, haben die hiesigen. wie auch viele auswär- tige. Zeitungen sich berechtigten Anspruch auf die Dankbarkeit der Schule erworben*).—
Nun sind sie längst verklungen, die festlichen Tage, nach allen Richtungen hinweg gezogen gar viele, die sich in Gemeinschaft mit den Zurückgebliebenen an jenem herrlichen Feste erfreuten. Ihnen allen aber ist nicht die Erinnerung allein an all das gemeinsam Genossene geblieben, sondern— was mehr noch wert ist— das Bewusstsein der engen Zusammengehörigkeit aller, die dieser Stätte ihre Bildung verdanken. Das vor allem darf aber auch die Veranstalter der Jahrhundertfeier mit hoher Genugtuung erfüllen. dass jene Tage, weit über Erwarten, erfreu- liches Zeugnis abgelegt haben für die treue Anhänglichkeit vieler Tausende, denen diese ehrwürdige Bildungsstätte den Weg ins Leben gebahnt, die sie ausgestattet hatte mit dem Rüstzeug, das sie zum Siege im Daseinskampfe führte. Nicht minder aber haben jene Tage den Beweis erbracht für die volle Lebenskraft und Daseins- berechtigung einer Institution, der schon manche Zweifler von rechts und links die Lebensfähigkeit absprechen zu dürfen geglaubt hatten; sie haben klar gezeigt, dass hier kräftiges, frisches Leben pulsiert, dass alle Beteiligten für die ihnen am Herzen liegende, in der Schule verkörperte Idee jederzeit mannhaft eintreten. Wo in solcher Weise den Anforderungen der Zeit. ohne Preisgabe unveräusserlicher Ideale, genügt wird, doch nicht unter Abwendung von Welt und Leben, sondern in rastloser. ernster Arbeit, in enger Fühlung mit allen gleichstrebenden Bürgern des Staates und unbeirrt durch Vorurteile, von welcher Seite sie auch kommen mõögen— da ist auch sichere Gewähr dafür geboten, dass die Leistungen des neuen Jahrhunderts denen des nunmehr so rühmlich zu Ende gegangenen nicht nachstehen werden.
So môge denn an dieser Schule zur Wahrheit werden der in dem Schluss- gesange des„Vorspiels“ ausgesprochene Wunsch:
Weihe Gott die Segensstunde,— die das grosse Werk begann. Dankeswort aus unserm Munde— Ziehe, ziehe himmelan!
Krönen. Schöpfer, und erhalten— Wolle unser gutes Haus;
Lass die hellen Lichtgestalten— Weihend ziehen ein und aus!
Schützend breite Deine Hände— Ueber unsre Häupter mild,
Dass nach des Jahrhunderts Wende— Wachstum reich und reicher quillt! Weihe. Vater. diese Stunde— Die das Werk nun neu begann.
Bittgesang aus unserem Munde— Steige. steige himmelan!*
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*) Von den vielen vor und während der Jahrhundertfeier erschienenen Veröffentlichungen, für deren Aufzühlung hier der Raum fehlt. verdienen zum mindesten die in einer Reihe von Feuilletons des Intelligenzblattes abgedruckten„Erinnerungen an die Schulzeit im Philanthropin“ (1847— 1856) von Anton Bing Erwähnung, die auch als Broschüre im Verlage der„Frankfurter Nachrichten“ erschienen sind.


