für den Ablenkungswinkel die Werte:
6 0⁰ 10⁰ 20 ⁰ 300 400⁰ 50⁰ V 60⁰ I 70⁰ 80⁰ 90⁰
———-— Wenn 10 0-25 4105719 2025·13 2058·42“3050‧37 4403⸗42“ 337¹16 3⁰2·114 2⁰28·58 20 2*25* —
—
Wenn 1026·44“1045‧47*2011·33“2030‧34 2057 22“3⁰628“ 205s T7205514 2027 54[2022·154
aus welchen sich ein Maximum der pseudoskopischen Ablenkung bei B= ca. 500, d. i. 400 Neigung gegen den Horizont, ergiebt.
Das Eintreten von einem Minimum der Ablenkung bei senkrechter oder horizontaler Stel- lung der Längsstreifen hat Zöllner folgendermassen erklärt:„Ebenso, wie wir gewohnt sind, alle Bewegung und Ruhe auf unseren eigenen Standpunkt zu beziehen, so findet etwas ganz ähnliches in Bezug auf die Lagenverhältnisse von Linien statt. Durch die symmetrische Anordnung der Augen zu beiden Seiten einer durch die Längsachse des Körpers bezeichneten Richtung, sind vorzugsweise zwei Lagen, die horizontale und vertikale in uns deutlich indicirt, und es wird daher unsere Reflexionsthätigkeit die Lage von anderen Linien vornämlich auf diese beiden Rich- tungen beziehen. Betrachten wir daher zwei Linien, welche parallel mit der normalen Richtung der Längsachse unseres Körpers, d. h. vertikal sind, so wird hierdurch die Vorstellung vom Pa- rallelismus derselben untereinander wesentlich gefördert, so dass es gar nicht einmal nothwendig ist, beide Linien zugleich im Gesichtsfelde unseres Auges zu haben. Wir schliessen dann in- direkt von dem Parallelismus jeder einzelnen Linie mit unserem Körper(oder eigentlich mit der zur Verbindungslinie der beiden Augen Normalen) auf ihren Parallelismus unter einander, wäh- rend beijeder anderen Lage der beiden Linien diese Beziehung offenbar eine bei weitem schwierigere ist. Dasselbe gilt auch von der horizontalen Lage, die mit'der'normalen Richtung der Ver- bindungslinie der beiden Augen zusammenfällt.
Die Vorstellung vom Parallelismus der Hauptstreifen, welche in jeder anderen Lage nur durch successive Vergleichung ihres Abstandes erlangt werden kann, wird in den bezeich- neten Lagen auch noch durch Vergleichungen mit der Lage unseres Kopfes verstärkt, so dass der Fehlschluss, zu dem wir uns durch die Gegenwart der schrägen Querstreifen verleiten liessen, wieder etwas corrigirt wird und dadurch die Hauptstreifen gleichsam an ihrer pseudoskopischen Beweglichkeit verlieren.
Hieraus wird es begreiflich, weshalb in den bezeichneten beiden Lagen die pseudo- kopische Ablenkung ihr Minimum erreichen muss.“
5. Einfluss der Entfernung der Längsstreifen von einander auf die Grösse der pseudoskopischen Ablenkung.
Ich habe, soweit es die Dimensionen meines Apparates erlaubten, den oberen und un- .. 7.... 3 2... teren Längsstreifen(mit Querstreifen) in verschiedene Entfernungen vom beweglichen Mittelstreifen gestellt(wobei die drei Streifen unter sich jedoch gleichen Abstand hatten) und gefunden, dass dieser Abstand, den wir bisher mit a bezeichnet haben, einen Einfluss auf die Grösse der pseudo- 2 ⸗.*...).... skopischen Ablenkung ausübt. Wird nämlich dieser Abstand kleiner, so wird auch die Täu- schung geringer, wie folgende Beobachtungen zeigen:


