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atque ratione sive salutari sive damnosa; deinceps de iis, quae ad religio- nem, ad constitutionem civilem et militarem, ad vitae privatae et domesticae consuetudinem, ad artium literarumque culturam pertinent, ea doceamus, ex quibus expressa antiquarum rerum germanicarum existat imago atque pro- bus patriae communis amor. Nee illum dico amorem patriae, qualem priseis temporibus Graecorum et Romanorum fuisse, recentioribus Francogallorum esse constat et Britannorum, ut qui ceteris gentibus contemtis ac neglectis pro nimia sui admiratione et cupiditate, ubi communis agitur utilitas, prope nullam sibi cum aliis esse societatem animum inducant, neec quidquam, quamvis turpissimum, dum suae gentis commodo, gloriae, auctoritati inser- viat, exhorreant 1). Germanorum autem Proprium amorem patriae dico, qui
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setzt der lateinischen Kirchensprache; Roman, Romauze, ein in der Vulgasprache verfasstes Gedicht oder Lied),—— Es ist nicht zu übersehen, dass, wührend Lateinische Quellen des neunten Jh. theodiscus, theothiscus, die des zehnten und der folgenden Jh. fast durch- gehends dafür teutonicus ganz in gleichem Sinne gebrauchen.——— Dieses klang gelehr- ter, als theodiscus; denn dieses war doch aus unsrer Sprache geschöpft, jenes aus der clas- sischen, und im Wahn, unser Volksname rühre von den Teutonen her.— Caesar zwar und Tacitus brauchen teutonieus nie in der allgemeinen Bedautung von germanicus oder germa nus; andere aber, wie z. B. Propertius III, 2, 44; Mart. XIV, 26; Claudian. in Eutrop. I, 406; Merabaudes(ed. Nieb., p. 19). Entweder war also den Römern bei den Germa- nen ein teutiscus(thiudisks) aufgefallen, da sie mit ihrem teutonicus mengten, oder es liegt in dem Namen teuto(goth. thiuda, gen. thiudins?) innere Berührung mit thiuda(gens) und mit dessen Bezügen auf Sprache und Name des Ganzen Volkes.— Hier gelangen wir zu der Wahrnehmung, dass thiuda unabläängig von der Ableitung— isk auf den Begriff der Sprache leite. Am klarsten in dem ags. neutr. getheode, welches geradezu lingua aus- drückt— O. hat ein stimmendes in githiuti(acc.) gleich in thiutiscün. Mhd, aber begegnet das nämliche Wort nur ohne ge— in den Adverbien ze diute, be diute.— Aus allem die- sem ergibt sich, wie auch das Verbum diutan oder pidiutan ursprünglich mit dem Begriff verdeutschen zusammenfalle. Es drückt aus, durch Worte verständlich machen, in der Val- gasprache auslegen.— Ehenfſalls ergibt sich hieraus, dass man deutsch und nicht teutsch schreiben müsse.“
1) K. H. Scheidler, Grundlinien der Hodegetik und Methodik des akademischen Studiums und Lebens. 2. Aufl. Jena 1839. p. 477 sqq.„Die Vaterlandsliebe ist ja keine blinde, gleichsam thierische und instinktmässige Anhänglichkeit an die Geburtsscholle, son- dern eine freie Geistige Liehe; sie besteht keineswegs bloss in einer Aufgelegtheit zu ausser- ordentlichen Opfern in ungewöhunlichen Lagen; keineswegs blos in jener hell aufflackernden,


