I. Kl.
Iu., II.
IH. Kl. II. Kl.
III. Kl.
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wöchentlich 1 St. Choral⸗ und Präludienſpiel; Transponieren und Auswendiglernen der Choräle und kleinen Vorſpiele; Uebungen im Modulieren und im Begleiten des liturgiſchen Geſanges; das Wichtigſte über Bau und Behandlung der Orgel.
d. Klavier. und I. Kl. jede wöchentlich 2 St. in 2 Abtheilungen. Spielen von Handſtücken, Etuden, Sonaten, Va⸗ riationen ꝛc. ꝛc. nach der Fertigkeit des Einzelnen. Meiſter.
e. Violine. wöchentlich 1 St. Kenntniß und Behandlung des Inſtruments; Bogenſtrich; Uebungen in dden unteren Lagen; Duette nach der Violinſchule von Hohmann I. Theil. wöchentlich 1 St. Schwierigere Uebungen und Duette nach der Violinſchule von Hohmann II. Theil, außerdem größere zweiſtimmige Uebungsſtücke. Zirvas.
wöchentlich 1 St. Spielen vierſtimmiger Stücke für Streichinſtrumente. Meiſter.
5. Geſchichte.
wöchentlich 2 St. Sommer: Hauptereigniſſe aus der Geſchichte der orientaliſchen Völker und aus der griechiſchen Geſchichte bis zu den Perſerkriegen.— Winter: Fortſetzung der griechiſchen Geſchichte in glei⸗ cher Weiſe; römiſche Geſchichte bis auf Auguſtus; geographiſche Ueberſicht der betreffenden Länder. Kehrein. wöchentlich?2 St. Sommer: Deutſche Geſchichte von dem erſten Auftreten der Deutſchen in der Ge⸗ ſchichte bis auf Konrad den Oſtfranken.— Winter: Fortſetzung der deutſchen Geſchichte von den ſächſi⸗ ſchen Kaiſern bis auf Albrecht II; von da überſichtlich bis zum Ende des Mittelalters.
woöchentlich 2 St. Sommer: Deutſche Geſchichte von der großen abendländiſchen Glaubensſpaltung bis
zum Ende des 30 jährigen Krieges— Winter⸗ Fortſetzung der deutſchen Geſchichte bis zur Stiftung des deutſchen Bundes; die wichtigſten einſchläglichen kirchengeſchichtlichen Partien wurden hervorgehoben. Müller. 6. Geographie. (Leitfaden von J. Bellinger, Geographie von W. Becker.) wöchentlich 2 St. Sommer⸗ Die nothwendigſten Vorbegriffe aus der Geographie; Land und Meer mit ihren Theilen.— Winter: Die phvſtkaliſche Beſchaffenheit der fünf Erdtheile mit vorzugsweiſer Berück⸗ ſichtigung von Europa; die phyſikaliſche und politiſche Geographie des engeren Vaterlandes in einläßlicherer Behandlung; Uebungen im Kartenzeichnen. Hartmann,
II Kl wöchentlich 2 St. Sommer: Die wichtigſten Begriffe der politiſchen Geographie; die Bewohner der Erde
I. Kl.
IHI. Kl.
II. Kl.
III. Kl.
nach Zahl, Abſtammung, Sprache, Religion und Staatenbildung; die wichtigſten Produkte der verſchiedenen Erdtheile; die politiſche Geographie von Aſien, Afrika und Amerika in überſichtlicher Darſtellung— Win⸗ ter: Die politiſche Geographie von Europa im Allgemeinen und der außerdeutſchen Länder überſichtlich, von Deutſchland im Beſonderen und ausführlich; Kartenzeichnen. Müller. wöchentlich 1 St. Beobachtung und Erklärung der gewöhnlicheren Erſcheinungen an Sonne, Mond und Sternen mit Einreihung des Wichtigſten aus der Zeitrechnung. Hartmann. 7. Naturgeſchichte. (Schulnaturgeſchichte von S. Schilling.) wöchentlich 2 St. Sommer: Beſchreiben und Vergleichen einzelner Pflanzen mit Ruckſicht auf das na⸗ türliche und künſtliche Syſtem; jeweilige Exkurſionen; Einleitung zum Beſtimmen und Einlegen der Pflan⸗ zen— Winter;: Die Lehre vom menſchlichen Körper mit den nächſtliegenden Regeln über Geſundheits⸗ pflege und phyſiſche Erziehung, die Klaſſen der Thiere in monographiſcher Behandlung; eingehendere Be⸗ lehrung über die vier erſten Klaſſen unter ausführlicher Behandlung der naturgeſchichtlich oder für Oeconomie und Induſtrie wichtigſten Vorkömmniſſe; Allgemeines. wöchentlich 2 St. Sommer: Beſchreiben und Vergleichen einzelner Inſekten mit Rückſicht auf die Ord⸗ nungs⸗ und Familienmerkmale, auf Nutzen und Schaden; jeweilige Exkurſionen; Anleitung zum Beſtimmen und Aufbewahren der Inſekten.— Winter: Beſchreiben und Vergleichen einzelner Mineralien mit beſon⸗ derer Berückſichtigung des chemiſchen Verhalts, der Gewinnung und Benutzung; überſichtliche Zuſammen: ſtellung; Allgemeines. Hartmann. 8. Naturlehre.
woöcchentlich 2 St. Die allgemeinen Eigenſchaften der Körper; Kohäſion und Adhäſion; die Lehre vom
Licht(Optik, Katoptrik, Dioptrik, farbiges Licht, das Auge, die einfachſten optiſchen Inſtrumente); die Lehre von der Wärme; Reibungselectricität und das Wichtigſte vom Galvanismus; Einiges vom Druck und von der Spannkraft der Luft und Anwendung dieſer Eigenſchaften auf die Pumpen⸗ und Spritzenwerke. irvas. 9. Landwirthſchaft. 3
wöchentlich 1 St.
a. Gartenbau. Zweck und Arten der Pflanzenkultur überhaupt; ſpezielle Anweiſung zum Anbau der gangbarſten Gemuſearten in Verbindung mit praktiſchen Verſuchen im Seminargemüſegarten in den wöchentlichen Arbeitsſtunden. Hartmann.
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