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(1 St. wöchentl.) Die Ple-
Henrich.
Naturgeschichte. mente der Krystallographie.
Chemie.(3 St. wöchentl.) Lösung stöchiometrischer Aufgaben. Die speciellere Chemie von 0, S, Cl, Br, J, Fl, Cy, N, P, As, Sb und ihrer Verbindungen.
Henrich.
Prima. Ordinarius der Ia: Fürstenau. Ib: Unverzagt.
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Deutsche Sprache.(3 St. wöchentl.) Ia und Ib. Gelesen und erklärt wurde repetitorisch Schillers Jungfrau von Orleans, ausführlich Schillers Wilhelm Tell und Wallenstein, Lessings Miuna von Barnhelm. Literaturgeschichte: Ausführ- liche Darstellung der deutschen Literatur in ihren hauptsächlichsten Erscheinungen bis zum Schluss des 18. Jahrhunderts. Regelmässige Uebungen in der Deklamation. Jeden Monat wurde ein deutscher Aufsatz geliefert und korrigirt. Oberl. F. Schmidt.
Lateinische Sprache. la.(3 St. wöchentl.) a) Grammatik. Die Syntax wurde in ihren wich- tigsten Abschnitten wiederholt und die grammati- schen Kenntnisse durch wöchentliche Exercitien befestigt. b) Lektüre: Ciceronis Divinatio in 0O. Caecilium und Livius lib. XXI. Privatlektüre: Ausgewählte Capitel aus Ciceros' actionis in Verrem secundae lib. IV.— Ib.(3 St. wöchentl.) a) Gram- matik. Die syntaktischen Regeln in Schultz' §§. 247— 290 wurden erläutert und durch wöchent- liche Exercitien eingeübt. b) Lectüre: Sallust, Catilina und das bellum Iugurthinum cap. 1— 15; Privatlektüre: Ciceron. in Catilinam orat. I. Repe- titionen aus Caesars bellum Gallic. F. Schmidt.
Französische Sprache.(4 St. wöchentl.) Ia. Die wichtigsten Regeln der Syntax wurden nach dem Lehrbuch von Plötz durchgenommen; Exercitien mit Benutzung der Uebungen zur Syntax von Plötz und monatlich ein französischer Aufsatz. Gelesen wurde die Phèdre von Racine und der Misan- thrope von Molidère. Die Sprechübungen knüpf- ten sich theilweise an die Biographie Watt's von Arago.— Ib.(im Winter combinirt mit Ja.) In der Syntax von Plötz wurde die Lehre von den Casus und über den Gebrauch der Moden des Verbums durch- genommen; die einschlagenden Stücke aus den Uebungen zur Syntax von Plötz warden mündlich
Englische Sprache.
Religion.
Geschichte.
und zum Theil schriftlich übersetzt. Monatlich ein französischer Aufsatz. Gelesen wurde Cinna von Corneille, sowie der Avare, die Femmes savantes und der Misanthrope von Molisère. Den Sprechübungen wurde Arago's histoire de ma jeunesse zu Grunde gelegt. Unverzagt.
(3 St. wöchentl.) Ia. Im Sommersemester wurde Shakespeare'’s Richard II. gelesen, Macaulay's History of England Kapitel I als Privatlectüre. Im Winter Mac. H. of England Kap. 2. Alle 14 Tage ein Extemporale oder ein häusliches Exercitium; letztere im Sommer aus dem 2. Theile des französ. Lüdecking, im Winter aus Schillers 30 üährigem Krieg. Alle 6 Wochen ein Aufsatz, meistens über das Gelesene. Sprechübungen im Anschluss an die Lectüre.— Ib. Im Sommer die Lehre von den Complementen nach Krüger, Lectüre aus Lüdecking 2. Theil, seit Herbst Ma- caulay’s Hiistory of England Kapitel I. Alle 14 Tage ein Pxercitium, bis Herbst aus dem 2. Theile des französischen Lüdecking, seit Herbst aus dem Plötz'schen Uebersetzungsbuche für das Fran- zösische. Alle 6 Wochen ein Aufsatz, wozu die Themata aus der Lectüre oder aus der Geschichte genommen wurden. Sprechübungen im Anschluss an die Lectüre. Wendt.
Ja und Ib.(2 St. wöchentl.) a. Pro- testanten: Glaubens- und Sittenlehre nach Beck, das Christenthum nach Geschichte und Lehre, Theil II. Ferner Repetition der wichtigsten Ab- schnitte aus der alt- und neutestamentlichen Bibel-
kunde. Krebs.— b. Katholiken: Die Prlö- sung(§. 44— 61). Das Werk unserer Heiligung (S. 62— 73) Die Sacramentenlehre(S§. 74— 132).
Hilpisch.
la.(3 St. wöchentl.) Neuere Ge- schichte von 1789— 1815, sodann brandenburgisch- preussische Geschichte, beides nach Pütz. Wieder- holung der alten. mittleren und neuen Geschichte. Endlich die neueste Zeit von 1815 bis jetzt in über- sichtlicher Darstellung.— Ib.(3 St. wöchentlich.) Mittelalterliche Geschichte seit dem Interregnum, neuere Geschichte in ausführlicher Darstellung bis zur französischen Revolution nach Pütz. Oberlehrer F. Schmidt.
Mathematik.(5 St. wöchentl.) Ia. Im Sommer:
Differentialrechnung und Anwendungen derselben aus der Analysis und der analytischen Geometrie.


