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Im Winter: physische und politische Geographie von Frankreich und der Pyrenäenhalbinsel nach Daniel, Lehrbuch der Geographie. Krebs.
Geometrie. metrie nach Kambly.
(3 St. wöchentl.) Die gesammte Plani- Constructionsaufgaben. Fürstenau.
Arithmetik.(3 St. wöchentl.) Die vier Rechnungs- operationen mit algebraischen Zahlen; die Lehre von den Potenzen und Wurzeln; die Gleichungen vom ersten Grade mit einer und mehreren Unbe- kannten. August Schmidt.
Naturgeschichte.(2 St. wöchentl.) Im Sommer: Bestimmung von Pflanzen nach dem Linn é'schen
Systeme. Im Winter: Lehre von den Conchylien. Henrich. Zeichnen.(2 St. wöchentl.) Erklärung der ver-
schiedenen Arten, Gegenstände bildlich darzustellen.
Theorie des Situations- und Kartenzeichnens. Er-
klärung der Hauptregeln der Perspective und der
Schattenlehre. Ornamentenzeichnen nach Vorlagen.
Zeichnen von Gypsmodellen und Schattiren dersel-
ben vermittelst des Wischers. Jye Laspée. Singen.(1 St. wöchentl.) Schmitt.
Secunda B. Ordinarius; Im Sommer May, im Winter Aug. Schmidt.
Deutsche Sprache.(3 St. wöchentl.) Alle 3 Wochen ein Aufsatz. Balladen, lyrische und cultur- historische Gedichte Schillers wurden nach Inhalt nnd Form erklärt und auswendig gelernt. Das
⸗ Wichtigste aus der Metrik, die Lehre von den Tropen und Figuren und Uebersicht über die Haupt- arten der deutschen Gedichte. Im Sommer Prof. Bellinger, im Winter Dr. Ferd. Schmidt.
Lateinische Sprache.(4 St. vöchentlich.) a. Grammatik(2 St.) Wiederholung der Casus- lehre; der Gebrauch der Tempora, des Indicativs und Conjunctivs nach Schultz' kl. lat. Sprachlehre und Spiess, Uebungsbuch für Tertia. Wöchent- lich eine schriftliche Arbeit. b. Lectüre(2 St.) Im Sommer: Caesar bell. civile III, Cap. 1— 40, im Winter Cicero's dritte catilinarische Rede und ein Theil der Rede de imperio Cn. Pompeji. Privat- lectüre: Cicero's 1. catilin. Rede. Caesar: comm. de bell. Gall. l. VII. Im Sommer: Prof. Bellinger. Im Winter: Dr. Ferd, Schmidt.
Französische Sprache.(4 St. wöchentlich. In dem zweiten Theil der Schulgrammatik von Plötz wurden durchgegangen die Lectionen 24— 49. Wöch- entlich ein Exercitium. Aus dem zweiten Theil des Lesebuchs von Lüdecking wurden eine Anzahl Stücke aus verschiedenen Abschnitten gelesen. Im Sommer: May. Im Winter: Unverzagt.
Englische Sprache.(Sommer 3, Winter 2 St. wöchentlich.) Grammatik nach Crüger II; die grammatischen Regeln der Lectionen von 1— 35 wurden memorirt und an mündlichen und schrift- lichen Beispielen eingeübt. Lectüre ausgewählter prosaischer Stücke aus Lüdecking I. Im Sommer: May. Im Winter: August Schmidt.
Religion.(2 St. wöchentlich.) a. Protestanten: Der Jacobusbrief wurde gelesen und erklärt. Kir- chengeschichte von der Gründung der christlichen Kirche bis zur Reformation nach Beck, das Chri- stenthum nach Geschichte und Lehre, Thl. I. Krebs. b. Katholiken. Comb. mit IIIa. Hilpisch.
Geschichte und Geographie.(3 St. wöchentñ.) Im Sommer: Griechische Geschichte. Dr. Ferd. Schmidt. Im Winter: Römische Geschichte bis zu den Kaisern aus dem Claudisch-Julischen Haus. Nach Pütz' Grundriss. Dr. Schmidtborn.
Arithmetik.(2 St. wöchentlich.) Repetition der Lehre von der Addition, Subtraction, Multiplication und Division; Lehre von den Potenzen, Wurzeln und Logarithmen. Gleichungen vom 1. Grade mit mehreren Unbekannten. Im Sommer: May. Im Winter: Fürstenau.
Geometrie.(3 St. wöchentl.) Stereometrie ein- schliesslich der Körperberechnung. Die Elemente der Trigonometrie. August Schmidt.
Darstellende Geometrie.(2 St. wöchentl.) Punkt, Gerade und Ebene in ihrer Verbindung. D)ie Projectionen ebener Figuren aus ihren Bestimmungs- stücken. August Schmidt.
Physik.(2 St. wöchentlich). Allgemeine und be- sondere Eigenschaften der Körper; die Lehre vom Magnetismus, der Reibungselektricität; der Gal- vanismus bis zu den chemischen Wirkungen des elektrischen Stromes(inclusive)(nach Greiss' Lehr- buch der Physik.) August Schmidt.


