Aufsatz 
Cruces Philologicae. Beiträge zur Erläuterung der Schulautoren / von Theodor Maurer
Entstehung
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die ja einen trefflichen Sinn gibt. Dagegen haben wir umgekehrt nur uns selbst verantwortlich zu machen, wenn wir entgegen des Dichters Meinung in unserer kindlichen Einfalt auf die Be- ziehung desseiner aufRudolf verfielen. ¹)

1) Dass bei unserer Beziehung nachAachen kein Komma zu vermissen ist, beweist die bekannte, ebenso gebaute Stelle in Don Carlos II, 1, wo die Cotta'sche Ausgabe in der gleichen Weise interpungirt:Den Zu- dringlichen.. der in seines Nichts durchbohrendem Gefühle so dazustehen sich verdammt, möcht ich... nicht spielen.

Wir sind mit unserer Arbeit am Ziele; möchte das Geleistete sich freundlicher Aufnahme seitens der wissenschaftlichen Oeffentlichkeit erfreuen! Wenn nach einem strengen Worte J. G. Fichte'svor dem Richterstuhl wissenschaftlicher Denkart keiner das Recht hat cher seinen Mund zu öffnen, ehe er nicht sicher ist, dass sein Ausspruch nicht der seinige, sondern der der reinen Vernunft sei, so darf der Verfasser von sich wenigstens ein Doppeltes bekennen, einmal, dass es nicht das Neue, sondern das Wahre ist, wonach er gerungen, desgleichen, dass nicht Rechthaberei, sondern ehrliche Ueberzeugung seinen Aufstellungen zur Seite steht.

Derselben entstammt ein Wort zur Ergänzung des einleitenden Zeugnisses G. Hermann's über den Kritiker, womit wir schliessen wollen: was allüberall den Fortschritt zum Besseren bedingt, es ist das Gleiche auch für Interpretation und Kritik, die Bethätigung des alten: Sapere dude.