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der Architekt emporheben, um einen wirkungsvollen Eindruck zu erzielen. Dazu diente ein künstlicher Unterbau. Seine weiten Günge unter den Propyläen und dem sechseckigen Hof sind durch Schutt unzugänglich, aber die genau unter den drei Hallen des zweiten viereckigen Hofes hinziehenden gewölbten Galerien mit ihrem starken Quaderbau und den schönen Schlusssteinen— hier ein Herakles mit der Keule, dort eine Artemis mit dem Bogen— sind noch wohl erhalten. Der Südgang führt noch heute wie im Altertum zum grossen Tempel, ohne dass man den darüber liegenden Vorhof zu durchschreiten brauchte. Die Flucht der Gänge im Norden und Süden unter den Alen und Exedren schliessen die oben schon genannten, reich ausgebildeten Zimmer ab(Plan b), die von den davor liegenden Galerien ihren Zugang hatten.
Aus dem unterirdischen Dämmerlicht kehren wir zum Altarhof droben zurück! Den weiten Raum vor dem Tempel so zu nennen gestatten uns heute die Ergebnisse der deutschen Untersuchungen.
Der Altar.(Phot. Karl Maurer.)
Vor der hohen Freitreppe, die zum Tempelpodium führt, bemerken wir den grossen Brandopferaltar. Unter der später darüber er- richteten christlichen Basilika ist es geglückt, diese heiligste Stätte der alten Götterverehrung wieder aufzudecken.


