4. Religionslehre(2 St. w.): Biblische Geschichte des neuen Bundes, nach Kurtz. Dr. Klingender, später Dr. Lindenkohl.
5. Geschichte(2 St. w.): Erzählungen aus der griechischen und römischen Ge- schichte, nach Rogge. Im Sommer Henkel, im Winter Dr. Braun.
6. Geographie(2 St. w.): Im Sommer: Deutschland; im Winter: Erweiterte geo- graphische Vorbegriffe. Oceanographie. Nach v. Roon, 1. Lehrst. Im Sommer Henkel, im Winter Kutsch. 1
7. Naturkunde(2 St. w.): Beschreibung einzelner Pflanzen, Thiere und Mineralien. Skelettbau des menschlichen Körpers. Kutsch.
8. Mathematik(3 St. w.): Im Sommer: Gemeine Brüche(Fölsing, 1. Heft, § 74— 100). Im Winter: Fortsetzung des Vorigen; Decimalbrüche(Fölsing, 1. Heft, §. 100— 106). Geyer. 1
sexta.
1. Lateinische Sprache(10 St. w.): Grammatik nach Schultz,§. 2— 105.— Spiess' lat. Uebungsbuch, Cap. 1— 25 nebst dem Anhang. Preime.
2. Deutsche Sprache(4 St. w.): Das Allgemeinste in Beziehung auf Wortarten, Satztheile und Interpunction. Orthographische Uebungen. Aufsätze. Lesen und Declamations- übungen aus Mager. Uebung im mündlichen Erzählen. Dr. Braun, später Spangenberg.
3. Religionslehre(3 St. w.): Biblische Geschichte des alten Bundes, nach Kurtz. Dr. Klingender, später Dr. Lindenkohl.
4. Geographie(2 St. w. im Sommer): Heimathskunde. Schorre.
5. Naturkunde(2 St. w. im Winter): Beschreibung von Thieren. Schorre.
6. Mathematik(4 St. w.): Arithmetische Vorbegriffe. Die vier Species in be- nannten und unbenannten Zahlen(Fölsing, 1. und 2. Abschn.). Kutsch.
Den katholischen Schülern ertheilte der Caplan Breidenbach 2 Mal wöchentlich. katholischen Religionsunterricht.
In Leibesübungen unterrichtete der Gymnasiallehrer Schorre, im Schönschreiben der Lehrer Geyer, im Singen der Lehrer Rosenkranz, im Zeichnen der Zeichenlehrer Merkel.


