Aufsatz 
Über den mesites des Galaterbriefes : Abhandlung / vom ... Matthias
Entstehung
Einzelbild herunterladen

2t

eeqalije Exc, bei welchem*³o(s. Meyer z. d. St.) ein ³ zu ergänzen ist. Wir übersetzen dieselben:„mit Etwas auf dem Haupte.“ Auch hier ist jedoch unsere Meinung nicht, dasz œurd(nach Maszgabe des parallelen 2* ic eααν V. 20)= znt mit dem Genitiv sei; vielmehr glauben wir, dasz die Bedeutung„über— hin“ auch hier streng festzuhalten sei. Die Kopfbedeckung nämlich wird in dieser Stelle(dies ergiebt sich deutlich sus dem Zusammenhange) als eine solche gedacht, die sich über das Haupt hin erstreckt, nicht, wie man nach hergebrachter Erklärung(s. Meyer’s Comm. z. d. St.) übereinstimmend meint, als eine solche, die vom Haupte herabhängt. Letzteres halten wir schon deshalb für un- zulässig, weil eine Kopfbedeckung, insoweit sie vom Kopfe herabhinge, eben nicht zur Bedeckung des Kopfes dienen würde, hier aber contextgemäsz lediglich diese Bedeckung, nicht zugleich ein Herabhängen dessen, was zur Bedeckung dient, wesentlich und ausschlieszlich in Betracht kommt.

Für das zcœxd in der Bedeutung„über— hin“ verweisen wir auszerdem noch auf eine fünfte Stelle des N. T. Unter den oben angeführten Belegen haben wir dieselbe nur deshalb nicht mit aufgezählt, weil in ihr die fragliche Bedeutung vielleicht weniger sicher scheint. Es ist die Stelle Mrc. XIV, 3: œeανετοιαυόασ τiιν α‿ασσσον reꝓτεναεεν αιο τ ακε̈ᷣασ Den Text geben wir hier nach der Lesart Tischendorf's(7. Ausg.), wie solche namentlich auch durch den sinaitischen Codex be- stätigt wird. Die gewöhnliche Lesart ist: œπνερꝙ᷑ν☛υνꝙ ακετον aaτd εᷣꝓαiõłς Für die Erklärung macht es natür- lich keinen Unterschied, ob das zœrc vor zig xeꝓανεeς