Aufsatz 
Einige mathematische Aufgaben aus dem Unterrichtsstoff der Obersekunda und Prima des Gymnasiums : 2. Teil
Entstehung
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ſchwachen Schülern ſofort nach Beginn des Schuljahres anzuknüpfen. Nachher iſt es vielfach zu ſpät. Die Sprechſtunden gibt ein Anſchlag im Flur des Gymnaſialgebäudes bekannt. Jede Auskunft über das vorausſichtliche Endergebnis des Schuljahres muß grundſätzlich während der letzten ſechs Wochen vor Jahresſchluß verweigert werden. Auch empfiehlt es ſich für die Eltern und deren Stellvertreter, daß ſie ſich die ſchriftlichen Klaſſenarbeiten der Schüler, die alle vier bis ſechs Wochen angefertigt werden, vor⸗ legen laſſen.

Entſprechend einer Verfügung vom 25. Mai 1905 rate ich den Eltern derjenigen Schüler, die ſich ſpäter der Technik, den Naturwiſſenſchaften, der Mathematik oder der Medizin zu widmen gedenken, darauf zu dringen, daß ihre Söhne an dem wahlfreien Zeichenunterrichte teilnehmen.

Bei der Wichtigkeit der engliſchen Sprache empfiehlt es ſich für die Schüler der oberen Klaſſen, daß ſie, wofern ſie nicht als künftige Theologen das Hebräiſche vorziehen, an dem wahlfreien engliſchen Unterricht teilnehmen.

Bekannt iſt, welch wohltätigen Einfluß die Pflege der Jugendſpiele, Sportübungen, wie aller Turnübungen und Turnmärſche namentlich auf den jugendlichen Körper ausübt. Die Beteiligung an ſolchen UÜbungen, wozu an unſerer Anſtalt reichlich Gelegenheit geboten wird, iſt daher den Schülern nicht nur im Intereſſe der Geſundheit, Kraft und Gewandtheit des Körpers, ſondern auch für die Erziehung zu Selbſtzucht, Mut und Entſchloſſenheit dringend zu empfehlen.

Endlich erinnere ich noch an einen Erlaß des Herrn Kultusminiſters vom 21. September 1912, der ſchon im vorletzten Jahresbericht abgedruckt worden iſt, und der von den Gefahren handelt, die durch die überhandnehmende Schund⸗ und Schmutzliteratur der Jugend und damit der Zukunft des ganzen Volkes drohen. Nicht nur die Schule, ſondern auch die Eltern und deren Stellvertreter haben die heilige Pflicht, die Lektüre der Schüler zu überwachen, ſchädlichen und häßlichen Leſeſtoff von ihnen fernzuhalten und ihnen dafür gute Schriften in die Hand zu geben. Das Buch von Dr. JohanneſſonWas ſollen unſere Jungen leſen? kann dabei als zuverläſſiger Wegweiſer dienen.

Prof. Dr. Jöris,

Gymnaſialdirektor.