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ita prudentissime regis, ex animo precor. Vale Tuamque mibt, jam dudum probatam amicitiam serva quam mihi pretiosissimam esse, omni qua pardest obserxantia d düla Ir
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o6)- Hehrerserſonal. Die bisher, erueigen un propiſoriſch n von den Herm P. Dan und K. Oßwald verſehenen Lehrſtellen wurden durch Allerhöchſte Decrete Vvom 25. März definitiv beſetzt, eine durch den bisherigen Vicar derſelben, Herrn P. Dan z, die andere durch Herrn Emil Wüllenbücher, bisher erſter Lehrer und Dirigent an der Real⸗Schule zu Biedenkopf.— Herr Willenbücher trat ſeinen Dienſt dahier am 24. Mai an. Durch Verfügung Gr. O. St. D. d. d. 24. April wurde dem Herrn Dr. Oßwald, welcher bisher die eine der zerledigten Lehrſtellen vicariert hatte, die bis dahin von dem Director und den HH. Collegen Burger, Hoffmann, Marr, Schüler, Seipp vicarierten Lehrſtunden des damals noch kranken Herrn Dr. Eich übertragen, indem dieſer von Verſehung ſeiner Wehrſtelle bis zur Herſiallung ſoiner Beſenehel von peeſalbat Gr. O. St. D. dis⸗ penſteri ward.. f und 119
Der bisherige evang. Religionslehuer, Herr Wundt, watd am 1. Juii 1864 zum Pfarrer zu Püffligheim ernannt und verſah als ſolcher noch die bisher von ihm bekleidete Lehrſtelle, bis dieſelbe nach Erlaß Gr. O. St. D. vom 8. Juni 1865 von Gr. Oberconſiſtorium dem bisherigen Verwalter der III. evang. Pfarrei zu Mainz, dem Pfarramts⸗Candidaten Herrn Wilhelm Stamm, über⸗ ngen wurde, welcher am 12. Juni in ſeinen Dienſt eingewieſen wurde.. mnla
Der bisherige proviſoriſche Lehrer, Huen Dr. Marr, utte Sun Alachs dermt vom 21. Duſi vefinitn für dieſe Stelle ernannt.
Nach Erlaß Gr. O. St. D. vom 24. Auguſt wurde der genannte den Dr. Ogan unter dem⸗ ſelben Datum zum pr. Lehrer an der Bürgerſchule zu Oppenheim ernannt..
Herr Dr. Eich übernahm vom 4. Sept. an von ſeinen 22 Lehrſtunden dau den Grund ſeiner noch nicht vollſtändigen Geneſung vorderhand 12, mit dem Anfange des Winterhalbjahres(23. Oct.) 183 die übrigen Stunden wurden von ollehen⸗ Herrn Oeſhnas und Hmen Dr. Mant, haes Mehr⸗ übernahme von je 2 Stunden gedeckt. Cra remn 3720 tach
Herr Zeichen⸗ und Turnlehrer Hoffmann erkrankte vom 20. Nov. bis zum Anfang der Chriſttags⸗ Ferien; ſeine Lehrſtunden wurden, mit Ausnahme der Turnſtunden, von Collegen vicariert.— Andere Abhaltungen durch Unwohlſein pflegten ſelten die Zeit von 14 Tagen zu überſchreiten.
7) Herr Turnlehrer Hoffmann belohnte und erfreute die Schüler an zwei ſchulfreien Tagen auch wieder in dieſem Schuljahre mit zwei Turnfahrten: das Ziel der einen war das Schlachtfeld bei Göllheim nebſt dem in neuerer Zeit errichteten Monumente Adolfs von Naſſau, die Reſte der gothiſchen Kirche des Kloſters Roſenthal und die Ruine der Staufenburg; am Rückweg im Eiſen⸗ berger Thale Beſichtigung des der Familie von Gienanth gehörigen, ſehr ſehenswerthen Schmelz⸗ und Hammerwerkes nebſt dem gerade gegenüber befindlichen Parke, in welchem eine antike Marmor⸗ ſtatue aus Rom, ein hinter dem Dorfe Ramſen im Walde gefundener römiſcher Denkſtein mit Figur und Inſchrift und in einem beſonderen Gebäude die Gypsabdrücke von Gottheiten, Heroen, Gelehrten und Feldherrn der griechiſchen und römiſchen Vorwelt ꝛc. ſich befinden; das Ziel der zweiten Fahrt waren die Ruinen der Veſte bei Bolanden, ferner Dannenfels, der 2100 Fuß hohe Donnersberg mit ſeinem neulichſt errichteten 143 Staffeln hohen Thurme und ſeinen herrlichen Ausſichten nach jeder
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