Aufsatz 
Die Lehre vom Gedächtnis mit besonderer Berücksichtigung der kindlichen Entwicklung
Entstehung
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b) Geſchenke. Von dem Schüler Wilhelm May: Gegerbte Krokodilhaut. Von den Schülern Franz und Albert Lindheimer: eine Lachmöve, ein Seehaſe(Cyclopterus lumpus). Von dem Schüler Hugo Nathan: Krokodilleder. Von dem Schüler Emil St. Goar: der Magenſtein eines Kalbes. Von dem Schüler Heinrich Rothſchild: ein Fuß des Damhirſches. Von dem Schüler Philipp Bonn: Kupferlaſur und Malachit auf Sandſtein. Von der Schülerin Julie Bamberger: Federn vom Argusfalk. Von der Schülerin Jenny Neumann: Karlsbader Sprudelſtein. Von dem Schüler Ludwig Marxſohn: Crinoidenſtiele. Von dem Schüler Adolf Neumann: Petrefakten(Pecopteris) von Saarbrücken und Gold in Quarz ein⸗ geſprengt aus Californien. Von Herrn Kollegen E. Strauß: Ein Fledermausſkelett(Vesperugo serotinus). Von Herrn Carl Fulda: Eine Anzahl ſchöner Petrefakten von Wattenſcheid in Weſtfalen(Lepido- dendron, Sigillaria, Pecopteris, Calamites). Von Herrn Kollegen Dr. Kracauer: Eine Stufe Tiger⸗ ſtein. Von dem Schüler Joſef Jandorf: mehrere Mineralien. Von dem Schüler Sali Heimann: verkieſeltes Holz. Von dem früheren Schüler Herrn Arthur Gunzenhäuſer: Eine gegerbte Krokodilhaut. Von dem Schüler Georg Sachs: die Vordertatzen vom Seehunde. Von Herrn Profeſſor Dr. Noll: Ein Marabu⸗ ſchädel. Von den Schülern Wilh. und Jakob Fleiſchhauer: eine Quarzdruſe. Von dem Schüler Sali Roſenbaum: große Bleiglanzkryſtalle aus Sicilien. Von dem Schüler Karl Hesdörffer: Eine Kriekente (Anas crecca). Von dem Schüler Albert Münzesheimer: Gußeiſen. Von dem Schüler Alfred Einſtein: verſchiedene Naturalien. Von Herrn M. Wallau: einige Schmuckſteine mit den Hauptſchnittformen.

Allen Spendern ſagen wir im Namen der Schule verbindlichſten Dank.

VI. Stiftungen und Unterſtützungen von Schülern.

1. Die David und Emanuel Höchberg'ſche Stiftung gewährte das Schulgeld für 17 Zöglinge unſerer Schule. Die Verwaltung beſteht aus den Herren Albert Ochs(Vorſitzender), Felix Frank, Otto Höchberg, Anton Horkheimer und dem Unterzeichneten.

2. Die Louis Mayer Maas'ſche Stiftung gewährte im Schuljahr 1884/85 das Schulgeld:

einem Schüler und zwei Schülerinnen unſerer Schule, drei Schülern des hieſigen Gymnaſiums, einer Schülerin der Schule der isr. Religionsgeſellſchaft, 21 Zöglingen der isr. Volksſchule, 34 Schülern und Schülerinnen ſtädtiſcher Bürgerſchulen, außerdem mehreren jungen Leuten zum Beſuch der Fortbildungs⸗ ſchule. Mitglieder der Verwaltung ſind die Herren: Hermann St. Goar, Wilhelm Feiſt, Felix Frank, Siegmund Una und der Unterzeichnete. 3. Die B. H. Goldſchmidt'ſche Stipendienſtiftung, über welche wir hier auf Grund des§ 11 ihrer Statuten zu berichten haben, hatte in dem Studienjahre 1884/85 achtundzwanzig Stipendiaten: einer iſt Schüler des hieſigen Gymnaſiums, je einer ſtudierte die Rechte in Leipzig, Geſchichte in Berlin, klaſſiſche Philologie in Berlin; 4 ſtudierten Mathematik: einer in Berlin, zwei in Göttingen, einer in Würzburg; 6 ſtudierten Medizin und zwar je. einer in Leipzig, Bonn und München und drei in Würzburg; 9 ſtudierten neuere Sprachen und zwar je einer in Marburg, Göttingen und Straßburg, zwei in Heidel⸗ berg, vier in Berlin; 5 beſuchten Lehrer-Seminarien und zwar je einer in Kaiſerslautern, Alzey und Ettlingen, zwei in Hannover. Die Berichte und Zeugniſſe, die uns von den Stipendiaten vorliegen, geben uns die Gewißheit, daß mit ihrer Unterſtützung den Abſichten des edlen Stifters entſprochen wird. Die Verwaltung der Stiftung beſteht aus den Herren: Albert Ochs(Lorſitzender), Adolf B. H. Goldſchmidt, Joſeph Baer, Felix Frank, Direktor Prof. Dr. Tycho Mommſen, Hirſch Weiller und dem Unterzeichneten.