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zeigte er ſeine große Liebe für das Gymnnſium dadurch, daß er 1837„die Gründung des Gym⸗ aͤter„Das Gymnaſium zu Corbach dar⸗ naſums iu Gobace als ſeraree bemsna mdffhic 413 ff. III., 72 ff., 120 ff., 243 ff.) en in der Waldeck. Zeitſchrift(I., S.. 6„ 7 2. — Gymnaſium galt ſein Streben; auch für die Volidichule Hterihon di Intereſſe bewieſen. Im Herbſt 18364 ſtiftete Subconrector Curtze einen Leicneden— e Sdut⸗ lehrer von Corbach und Umgebung, in Folge deſſen 1835 ein Schullehrer⸗ erein der jöreje des Eiſenbergs entſtand. In dem Circular, in welchem er zur Bearuudung ieſe faverdins aufforderte, heißt es:„Tüchtigkeit des Berufes mag nur erſtrebt werden urch anba tendes Studium, mag nur, wo ſie errungen, behauptet werden durch raſtloſes Fortſchreiten in Allem, was die Zeit Nützliches an Methoden und Lehrweiſen ſchafft und hervorbringt.— Dieſes erkennend, gründeten die Schulmänner Anſtalten, als deren Aufgabe es galt, dieſe hoͤhere Wiſſenſchaft⸗ lichkeit mehr und mehr zu vermitteln und weiteres Fortſchreiten mit der Zeit zu erleichtern. Unter ſie gehört auch die Errichtung jener Leſegeſellſchaften, die faſt durchgehends dermalen in Deutſchlands Ländern, zumal in den größern, unter den Schullehrern beſtehen.“ Die erſte Ver⸗ ſammlung des Vereins am 25. Februar 1835 eröffnete er mit den Worten:„Seien Sie mir, m. H., alle herzlich willkommen zu der erſten unſerer Verſammlungen. Während wir uns zu ihr vereinten, haben wir den Anforderungen der Zeit, die an uns ergingen, ein Genüge geleiſtet und ſomit unſerer Pflicht. Denn ich wenigſtens lebe des Glaubens: wir ſollen, wir dürfen dieſe Stimme der Zeit nicht uͤberhören.— Unſere Zeit verlangt von uns, den Lehrern und Er⸗ ziehern der Jugend, ausgebreitete, mannigfaltige Kenntniſſe, die nur durch eine angeſtrengte Kraft errungen und erhalten werden, heiſcht eine Fertigkeit, dieſe erworbene Wiſſenſchaft den jungen Seelen mitzutheilen, ihre Anlagen und Kräfte zu entwickeln und zu fördern, die nur durch anhaltende Uebung, durch langjährige Erfahrung erlangt und erſtrebt werden mag. Unſere Zeit fordert ferner eine Charakterbildung und Feſtigkeit von uns, die um ſo ſchwieriger zu behaupten iſt, da Vielfaches von Außen anſtrebt, ſie uns zu rauben und zu untergraben: wir ſollen ein Muſter ſein in jeglichem Thun; wir ſollen frei ſein von jeglichen Schwächen, wir ſollen untadelhaft befunden werden in jeglichem Verhältniſſe des Lebens.— Wodurch werden wir in Stand geſetzt, dieſem Allen, ſo viel irgend möglich, ein Genüge zu leiſten?— Ich meines Theils bin überzeugt, daß ein gemeinſames Zuſammenwirken, ein gemeinſames Zuſammen⸗ halten, ein gemeinſames Streben nach dem Höheren und Beſſeren vorzüglich geſchickt iſt, uns auszugleichen mit den Forderungen der Zeit.“—— Hierauf legte er Grundzüge zu den Geſetzen des Schullehrer⸗Vereins der Diöceſe des Eiſen⸗ bergs vor, welche ſämmtlich angenommen wurden. Alsbald machte er auf der Verſammlung des Prediger⸗Vereins zu Mengeringhauſen am 23. April 1835 den Vorſchlag, daß in allen Con⸗ venten unſeres Landes Schullehrerconferenzen, verbunden mit Leſezirkeln von Mitgliedern des Prediger⸗Vereins errichtet und geleitet werden mochten, ſo wie ſie unter ſeiner Leitung bei einem Theile der Schullehrer der Diöceſe des Eiſenbergs, und unter der des Rectors Schneider in der Diöceſe der Twiſte ſchon eine Zeitlang beſtanden. Später bildeten ſich im ganzen Fürſten⸗ mume ſolche Vereine, und über ihnen als gemeinſames Organ eine jährlich einmal gehaltene allgemeine Lehrerverſammlung. Curte nahm ſowol an der allgemeinen, als an den Special⸗ Verſammlungen eifrigen Antheil und hielt öſter Anſprachen, theils tröſtend, theils ermuthigend


