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2) Ein Dreieck zu zeichnen, von welchem gege- ben sind die Grundlinie und die Mittellinien für die beiden andern Seiten. 3) Wie gross ist die gesammte Oberfläche einer Halbkugel, deren Inhalt 7 Cub. Fuss beträgt? 4) Die Seite a eines Dreiecks= 120, die anliegenden Winkel 6= 70⁰ 15 160, 1= 44⁰ 23/ 417. Wie gross ist der Winkel α, die beiden Seiten b und c, und der Radius des umschriebenen Kreises?
5. Naturwissenschaften.
1 a. Naturbeschreibung
Nach natürlichen Exemplaren, Abbildungen und Leunis'
Schulnaturgeschichte.
VI. 2 St. Die Säugethiere und Vögel, letztere mehr übersichtlich. Schmitt. V. 2 St. Im Sommer Botanik, im Winter Vögel.
Kirschbaum, III b- 2 St. Im Sommer Botanik, im Winter das Wichtigste vom Bau des menschlichen und thieri- schen Körpers, sodann niedere Thiere, insbe-
sondere Gliederthiere. Derselbe. III a. 2 St. Im Sommer Botanik, im Winter Kry- stallographie. 4 Derselbe.
b. Naturlehre.
II b. 2 St. Im Sommer anorganische Chemie, im
Winter im Anschluss daran Mineralogie. Derselbe.
IIa. 2 St. Physik: Einleitung, allgemeine Eigen- schaften der Körper, Magnetismus, Plectricität. Nach Greiss' Physik. Derselbe.
Ia und Ib. 3 St. Physik: Mechanik der festen. flüssigen und expansiven Körper.
Derselbe.
6. Philosophische Propädeutik.
Ia und Ib. 1 St. Logik: Grundgesetze des Denkens, Begriff, Urtheil, Schluss. Methodenlehre: Defi- nition, Division, Partition, Argumentation.— Den Abiturienten wurden in den letzten Wochen des Schuljahrs Vorträge über Einrichtung des
akademischen Studiums und Lebens gehalten.
. Schwartz.
C. Kunstübungen.
1. Schönschreiben.
VI. 3 St. Einüben der Buchstabenformen deut- scher und lateinischer Schrift. Schmitt. V. 2 St. Fortsetzung der Uebungen in deutscher
und lateinischer Schrift; die griechischen Buch-
st abenformen. Derselbe. IV. 1 St. Uebungen in der deutschen und latei-
nischen Schrift. Derselbe.
2. Zeichnen.
VI. 2 St. Einübung gerader und krummer Linien in verschiedenen Lagen und Theilung derselben. Bildung der hauptsächlichsten Winkel und regel- mässigen l'lächen. Das Oval des menschlichen Kopfes und seine Eintheilung. Die Haupttheile des Kopfes einzeln. Einige Köpfe nach der Antike. Alle diese Uebungen nach Wandtafeln.
. Zeichenlehrer de Laspée.
V. 2 St. Umrisse des menschlichen Kopfes und einzelne Theile des menschlichen Körpers nach Vorlagen, vorzugsweise nach der Antike. Vor- übungen im Schattiren. Derselbe.
IV. 2 St. Perspektivzeichnen: als Element dessel- ben der Würfel in verschiedenen Stellungen und seine Anwendung auf das Zeichnen nach der Natur. In Schatten ausgeführte Köpfe, ganze menschliche Figuren nach Originalen in vergrös- sertem Massstab e. Derselbe.
Selecta. 2 St. Landschaftszeichnen nach Vorlagen in Blei oder Sepia ausgeführt. Köpfe und menschliche Figuren in vergrössertem Massstabe ausgeführt in Kreide; Situationszeichnen: Ele- mente des Plan- und Kartenzeichuens; Feder- zeichnen. 7 Derselbe.
3. Singen.
VI. 2 St. Einüben ein- und zweistimmiger Volks- lieder und Choräle aus Christ und Anthes nach dem Gehör, daran anschliessend einfache melo- dische und rhythmische Uebungen.
Schmitt.
V. 2 St. Fortsetzung der melodischen und rhyth- mischen Uebungen, das Wichtigste von den Ton- leitern, Intervallen etc. nach Anthes Gesanglehre. Einüben einstimmiger Choräle und zweistimmiger Volkslieder aus Christ und Anthes.
Derselbe.
Allgemeiner Chor mit ausgewählten Schülern aller Classen 3 St. Einübung mehrstimmiger Gesänge für Männer- und gemischten Chor.
Derselbe.
4. Körperübungen.
Im Sommer:
a) Turnen der Unterclassen, 2 St.
b) Turnen der Oberclassen, 2 St.
Im Winter: 3 a) Turnen mit einer Anzahl von Schülern aus
III b, IV und v. 2 St.
b) Turnen und Stossfechten mit einer Anzahl von Schülern aus den Oberclassen, gemein- schaftl. mit Schülern des Realgymnasiums. 2 St.
Der Unterricht wurde im Sommer auf dem Gym- nasialturnplatze, im Winter in der Turnhalle der Elementarschule ertheilt. Effelberger.
Im Sommer benutzten die Schüler die Schwimm- anstalt der Königl. Unteroffizierschule zu Bieb- rich, wozu der Director derselben, Herr Haupt- mann von Notz, die Erlaubniss zu ertheilen die Güte gehabt hatte.
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