IV.
.
III.
5
II. Kl. wöch. 2 St. Erklärung von Schillerſchen Gedich⸗
VII.
17
Satze; Aufſätze und Deklamationsübungen. Bogler, Konrektor.
Kl. wöch. 2 St. Leſebuch wurden geleſen, erklärt, zum Theil memorirt und zur Darſtellung der wichtigſten Lehren der Stiliſtik und Metrik benutzt. Aufſätze. Seyberth, Konrektor. Kl. wöch. 2. St. Erklärung von proſaiſchen und poe⸗ tiſchen Stücken aus Spieß' Leſebuch; Einiges aus der Poetik. Aufſätze. Deklamation. Otto, Konrektor. (Anfangs Spieß, Prof.)
ten, des Wilhelm Tell und von einigem Proſaiſchen. Aus der Rhetorik wurde die Lehre von den Figuren und der Dispoſition durchgegangen. Aufſätze und De⸗ klamation. Themata der Aufſätze: 1) Nutzen des Fußreiſens. 2) Das ſtädtiſche Leben, nach Schillers
Spaziergang. 3)„Dein Glück iſt heute gut gelaunet,
doch ꝛc.“(Chrie). 4) Metriſche Ueberſetzung von Hom. Od. d, 265— 290. für II, a und freie Uebeſetzung von Liv. II, 39 u. 40(Coriolan vor Rom) für II, b. 5) Ge⸗
WV.
überſetzt und die Vokabeln gelernt. Exerc. scholast.— Weldert.
Wöchentl. 1
Ausgewählte Stücke aus Spieß'[VI. Kl. wöch. 9 St. Wiederholung des regelmäßigen und
Einübung des unregelmäßigen Theils der Formen⸗ lehre. Einige Hauptregeln der Syntax. Mündliches und ſchriftliches Ueberſetzen der meiſten dahin einſchla⸗ genden Stücke aus Spieß' Ueberſetzungsbuch für Quinta(Sept.) und Memoriren der darin vorkom⸗ menden Vokabeln. Wöchentliche Exereitien nach Spieß oder nach Diktaten. Schmitthenner.
Kl. wöch. 9 St. Wiederholung der geſammten For⸗ menlehre; die Uebereinſtimmungslehre und Rektion der Caſus nach Putſche's lat. Schulgrammatik und F. Spieß Regeln der Syntax. Ueberſetzt wurde im Sommer: Aus Spieß' Uebungsbuch, Thl. II, Re⸗ gel XII bis zu Ende; im Winter: Aus Cornelius Nepos Aristides, Pausanias, Cimon, Miltiades und Themistocles; ferner aus Spieß' Uebungsbuch zum Ueberſetzen aus dem Deutſchen ins Lateiniſche Kapitel 86— 91. Wöchentliche Exercitien. Bogler.
ſchichte eines Thautropfens. 6) Auch der Krieg hatIV. Kl. 9 St. Fortſetzung der Syntax nach Spieß' Re⸗
ſein Gutes. 7) Gang der Handlung in Schillers Tell. 8) Wen nennen wir einen gebildeten Menſchen? 9) Ein Spaziergang(Diſtichen). 10) Pompejus ein großer Feldherr, nach Ciceros Rede. Otto(Anfangs Spieß).
Kl. im Sommer wöch. 4, im Winter wöch. 2 St.
Deutſche Literaturgeſchichte nach Piſchons Leitfaden. III.
Nach einer allgemeinen Einleitung und kurzen Ueber⸗ ſicht über die vier erſten Perioden wurden die drei letzten mit erläuternden Beiſpielen und Erklärung der verſchiedenen Dichtungsgattungen ausführlicher durch⸗ genommen. Häufige Uebungen im mündlichen Vor⸗ trag und ſchriftliche zum Theil unter Aufſicht, zum Theil zu Hauſe gefertigte Bearbeitung folgender Auf⸗ gaben: 1) Quelle, Bach, Fluß, Strom, Meer. 2) Ueber die böſe Gewohnheit des Aufſchiebens der Ar⸗ beit. 3) Charakterſchilderung des Greiſes nach Hor. de art. poët. v. 169—175. 4) Die Licht⸗ und Schat⸗ tenſeiten des Winters. 5) Die wohlthätige und zer⸗ ſtörende Macht des Waſſers. 6) Der Tod ein Bruder des Schlafs. 7) Der Arbeitſame, ein Charakterge⸗ mälde. 8) Eine Erzählung nach gegebenen Wörtern. 9) Man lebt nur ein Mal in der Welt, ein ebenſo trefflicher als verwerflicher Ausſpruch. 10) Wie kann der Schüler zu dem guten Ruf der Anſtalt, aus der er hervorgegangen iſt, beitragen? Lex, Direktor.
2. Lateiniſche Sprache. Kl. wöch. 9 St. Die Lehre von den regelmäßigen Formen, nach Madvigs Gramm. bearb. v. Fiſcher. Spieß Uebungsbuch, erſte Abth. wurde vollſtändig
geln u. ſ. w. bis zu Ende und Einübung derſelben durch mündliches und ſchriftliches Ueberſetzen der be⸗ züglichen Uebungsſtücke in Spieß Uebungsbuch III und IV.(Anfang). Exercitien.—
Geleſen wurde: Caesar de bello Gall. VI und IV.,
1—15. Seyberth.
Kl. wöch. 10 St. Wiederholung der Caſuslehre, da⸗ zu die Tempus⸗ und Moduslehre; wöch. 2 häusliche und 1 Schulexercitium, jene nach Spieß Uebungs⸗ buch für III, dieſe meiſt nach Diktaten. 3 St.— Proſaiſche Lektüre: Cic. orr. in Cat. I. II. Liv. XXI, 1—38. Memoriren. 3 St. Curſoriſch: Caes. de bello Gall. lib. VII. 1 St. Otto.(Anfangs Spieß).
Poetiſche Lektüre: Nach einer kurzen Einleitung zu Ovids Leben und Schriften wurden aus letzteren nach Friedemanns Chreſtomathie geleſen und erklärt 1) Seereiſe, 2) Abſchied vom Rom, 3) Das Buch an den Leſer, 4) Geduld des Leidenden, 5) Der Gat⸗ tin Geburtstag, 6) Des Verbannten Klage, 7) Der
greiſe Dichter an die Gattin, 8) Dädalus aus A.
Am., 9) Dädalus aus Metam., 10) Raub der Pro⸗ ſerpina, 11) Philemon und Baucis.— Dabei wur⸗ den die wichtigſten Regeln über die Quantität der Silben und das daktyliſche und elegiſche Versmaß durchgenommen. Wöch. 3 St. Lex.
II. Kl. wöch. 10 St. Grammatik: Nach Madvig die
Tempus⸗, Modus⸗ und Satzverbindungslehre(Syntax Abſchn. II, Cap. 1—9.) 1 St. wöch.— Exercitien: Aus Süpfle's Aufgaben für lat. Stilübungen, II. Thl., wurde wöchentlich ein Abſchnitt in der Schule und
3


