Aufsatz 
Die Schicksale der Juden zu Frankfurt a.M. während des Fettmilchschen Aufstandes / Isidor Kracauer
Entstehung
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Alfred Salin ein Stück vom erſten transatlantiſchen Kabel. Von unſerm Kollegen Alexander Stir 7 von ihm ſelbſt gemachte Aufnahmen Schweizeriſcher Landſchaften, ſowie die Bildniſſe von Moltke, Ernſt Moritz Arndt und Friedrich Ludwig Jahn, die im Turnſaale ihren Platz gefunden haben. Von dem Kollegen Blum: drei Kreuzottern. Allen Spendern ſagen wir im Namen der Schule unſern Dank!

VI. Stiftungen und AUnterſtützungen von Schülern.

1) Die B. H. Goldſchmidt'ſche Stipendienſtiftung, im Jahre 1856 von dem am 6. Juni 1873 verſtorbenen hieſigen Bankier Herrn B. H. Goldſchmidt gegründet, hatte in dem Studienjahre 1891/92 zwanzig Stipendiaten, darunter 15 Studierende und 5 Seminariſten. Von den Studierenden waren: 4 Mediziner(3 in Würzburg, 1 in Bonn), 3 klaſſiſche Philologen(je einer in Berlin, Heidelberg und Gießen), 3 Mathematiker(2 in Göttingen, einer in Berlin), je einer ſtudierte Philoſophie in München, Theologie in Breslau, neuere Sprachen in Heidelberg, das Bauingenieurweſen in Charlottenburg, die Rechtswiſſenſchaft in Heidelberg. Von den Seminariſten beſuchten je zwei die Lehrer⸗Seminare in Caſſel und Hannover, einer das Lehrer⸗Seminar in Würzburg. Von den Medizinern hat einer die mediziniſche Vorprüfung in Bonn, ein zweiter die Staatsprüfung in Würzburg, ebenſo hat der Neuphilologe die Staatsprüfung beſtanden, von den übrigen Stipendiaten ſind befriedigende Studienberichte eingegangen.

Ende März v. J. bat Herr Hirſch Jakob Weiller mit Rückſicht auf ſein hohes Alter um ſeine Entlaſſung aus der Stiftungsverwaltung; nicht lange darauf am 2. Mai 1891 ſegnete er das Zeitliche. Die Verwaltung hat in ihm ihr älteſtes Mitglied verloren, welches ihr ſeit der Begründung der Stiftung ununterbrochen mit dem regſten Intereſſe angehört und die erſprießlichſten Dienſte geleiſtet hat. An der Bahre des heimgegangenen Freundes hat Dr. Baerwald im Namen der Verwaltung der Verehrung und Dankbarkeit warmen Ausdruck gegeben, die wir dem teuren Kollegen über das Grab hinaus bewahren. An die Stelle des ſel. Herrn H. J. Weiller wurde Herr Philipp Bonn zum Mitgliede der Verwaltung gewählt. Dieſelbe beſteht aus den Herren: Joſeph Baer(Gofſttzender), Dr. Baerwald, Philipp Bonn, Adolph Doctor, Adolph B. H. Goldſchmidt, Bank⸗ direktor Carl Herzberg, Gymnaſialdirektor Dr. Reinhardt.

2) Die Dauid und Emannel Hoechberg'ſche Stiftung gewährte in dem Schuljahr 1891/92 15 fleißigen Zöglingen unſerer Schule das Schulgeld. Die Verwaltung der Stiftung beſteht aus den Herren: Stadtrat Horkheimer, Vorſitzender, Dr. Baerwald, Rechtsanwalt Dr. Burghold, Heinrich Cahn, Emil Rothbarth und Julius Wertheimber.

3) Die Tanis Maner Maas'ſche Stiftung zahlte im Schuljahr 1891/92 das Schulgeld für 18 Schüler und Schülerinnen der israel. Volksſchule, 10 Schüler der Oſtendſchule, 5 Schülerinnen der Petersſchule, je eine Schülerin der Humboldtſchule und der Mädchenſchule der israel. Religionsgeſellſchaft, 4 Schüler des Philanthropin, je 1 Schüler des Kaiſer Friedrichs⸗Gymnaſiums, der Ablerflychtſchule, der Muſterſchule und des Gymnaſiums in Offenbach; außerdem gewährte ſie noch mehreren jungen Leuten die Mittel für Fortbildungszwecke.

In der Zuſammenſetzung der Verwaltung iſt eine Änderung nicht eingetreten; dieſelbe beſteht aus den Herren: Siegmund Una(Verſttzeender), Dr. Baerwald ſſtellvertretender Vorſitzender), Heinrich Cahn, Auguſt Goldſchmidt, Ferdinand Ed. Schwarzſchild.

Für die Stiftung ſind folgende Geſchenke eingegangen, für welche die Verwaltung hiermit den ge⸗ bührenden Dank ausſpricht: Von den Hinterbliebenen des ſel. Herrn Ferd. Schwarzſchild Mk. 20.