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———;—:;—;—;————Qʒ—;—᷑—˖:——V—V—:—,,· A,.„.„...— Größe des Anzahl der Anzahl der r Blattes Zelen— Zellen zdalden OQ.. auf 1 O. mm. auf der ganzen Unterſeite
Erſtes Blatt... 1806 2000 180 36 12000 324000 Zweites Blatt.. 957 2800 280 2680000 268000 Drittes Blatt.. 352 3600 330 1267200 116160 Viertes Blatt.. 362 4000 385 1448000 139370 Fünftes Blatt.. 127 8000 440 10 16000 55880
Sechſtes Blatt.. 43 12000 ⸗* 356000 2
10 Quadratmillimeter Flächeninhalt. Bei ihm waren auch die Epidermiszellen noch nicht aus⸗ gebildet und das ſie vertretende Epithelium mit langen einzelligen Haaren beſetzt. Die unter⸗ ſuchten Theile der unteren Epidermis waren der Mitte der Blätter entnommen, nachdem mehrere Verſuche dargethan, daß die Größe der Zellen auf der ganzen Unterſeite desſelben Blattes dieſelbe iſt. Es geht aus obigen Zahlen hervor, daß das Blatt ſowohl durch Neubildung als auch durch Ausdehnung der gebildeten Zellen und zwar an allen Punkten gleichzeitig wächſt. Während die Größe der Zellen um das ſechsfache nimmt ihre abſolute Zahl um das ſieben⸗ fache zu. Anfangs hat die Ausdehnung, ſpäter die Neubildung der Zellen den größten Antheil an dem Wachsthum des Blattes. Daß die Neubildung der Zellen durch Theilung erfolgt, habe ich bereits oben angedeutet. Sie gewinnen alſo nach ihrem Entſtehen an Ausdehnung, erreichen aber nur eine gewiſſe Größe. Wird ſie überſchritten, ſo entſtehen innerhalb der alten zwei neue Zellen. Auch die Spaltöffnungen, welche ebenfalls durch Theilung einer Epidermis⸗ zelle entſtehen, nehmen nach ihrer Bildung noch etwas an Größe zu. Kurz nach dem Entſtehen ſind ſie im fünften Blatte 0,020 Millimeter lang, während ſie im dritten Blatte eine Größe von 0,025 Millimeter haben, welche im zweiten und erſten Blatte nicht mehr zugenommen hat. Aus dem Vorhergehenden folgt, daß wenigſtens nach der Bildung der Epidermis kein Theil des Blattes neu entſteht. Die Zellen dieſes Theiles müßten dann nämlich, weil jünger auch kleiner ſein, wovon mir kein Fall bekannt iſt. Als Beweis für die gleichzeitige Entwicklung aller Theile des Blattes kann ferner gelten, daß die jüngſten Blätter bald nach ihrem Ent⸗ ſtehen die Geſtalt des ausgebildeten Blattes zeigen, ſo namentlich die jüngſten Blätter des Epheu die zwei ſtärkeren oberen Einſchnitte.
Eine andere noch unerledigte Streitfrage iſt die, ob die Gefäßbündel des Blattes in dem Blatte entſtehen und ſpäter erſt mit denen des Stammes in Verbindung treten oder ob die des Stammes in das Blatt hineinwachſen. Auch hier wird die Wahrheit in der Mitte liegen. Vor Allem halte man feſt, daß das Blatt und derjenige Theil des Stammes, mit welchem es zunächſt in Verbindung ſteht, gleichzeitig gebildet werden; denn nur unter dem Vegetationskegel der Stammknospe entſtehen neue Blätter. Da nun auf der einen Seite ein Fortwachſen der Gefäßbündel in die Länge und in einen anderen Pflanzentheil hinein nirgends zu beobachten iſt, auf der anderen Seite neue Gefäßbündel immer nur in Berührung mit ſchon vorhandenen entſtehen, ſo bleibt nur die Annahme, daß die am Grunde des eben entſtandenen Blattes zuerſt auftretenden Gefäßbündel mit denen des Zweiges im Zuſammenhang und gleichzeitig ſich bilden und daß die Gefäßbündel der Seitenrippen in einem ähnlichen Verhältniſſe zu denen der


