Aufsatz 
Quae partem mathesis in gymnasiis docendae sunt?
Entstehung
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auf dem Gymnasium, auf der Universität und dem Seminarium aus dem katholischen Central-Rirchenfonds bewilliget worden, sind, wenn nicht etwas

anderes ausdrücllich zugesichert wird, nur Vorschüsse, welche in den Cen-

tralfonds zurückerstattet werden müssen. Sie bleiben unverzinslich, bis

der Stipendiat in ein geistliches Beneficiat eintritt, womit ein Einkommen von wenigstens 600 fl. verbunden ist, von welcher Zeit an die Rückzah- lung in von Uns nach den eintretenden Verhältnissen zu bestimmenden Terminen erfolgen muss. Dagegen muss sogleich die Rückzahlung geleistet werden, und zwar mit Zinsen vom Tage des empfangenen Geldes an, wenn der Stipendiat die katholische Confession verlässt, das Studium der Theo- logie freiwillig oder unfreiwillig aufgibt, ein ihm angetragenes geistliches Amt nicht annimmt, ein bereits bekleidetes verlässt oder durch die oberen Behörden von demselben entfernt wird, und wenn er sich in dem Aus- lande niederlässt. Diese Stipendien, welche zwischen 50 und 100 fl. jähr- lich betragen, werden in allen Classen des Gymnasiums nach Masgabe der Bedürftigkeit und der, wissenschaftlichen und sittlichen Würdigkeit höch- sten Ortes bewilligt, und die Zahl der Jjetzigen Participienten beläuft sich auf achtzehn.

Auch die Zulassung zu den Freitischen auf Jder Landes-Universi- tät zu Göttingen ist von der betreffenden Röniglich-Hannöverischen Behörde so geordnet, dass bei gleicher Bedürftigkeit die höhere Nummer des aka- demischen Maturitätszeugnisses den Vorzug ertheilt.

. 5. Peierliehkeiten.

Es war der Anstalt verstattet, an der allgemeinen Freude Theil zu neh- men, welche am 25. April 1857 das hohe Vermählungsfest der durch- lauchtigsten Prinzessin TunnzsE zu Nassau mit dem durchlauchtigsten Prinzen PEruRn von Oldenburg dem ganzen Lande Drachte, durch ein deutsches Gedicht, verfasst vom Primaner Schellenberg, und ein lateini- sches Gedicht, nebst deutscher Uebersetzung im Versmasse des Originals, beides verfasst vom Primaner Stoll.(Wiesbaden 2nammmengedrucht bei

Enders, S. 15. gr. 4.) 6