Aufsatz 
Die obersten Grundsätze, nach welchen die Seelenlehre an Schullehrerseminarien zu behandeln ist
Entstehung
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Bericht über den Zuſtand des Caubſtummen-Juſtitnts zu Camberg, im Schuljahre 1855/56 von dem

Schulinſpector Pfarrer Schard zu Idſtein.

I. Lehrverfaſſung. A. 1. Schulinſpector: Pfarrer Schard zu Idſtein. 2. Lehrerkollegium. An der Anſtalt wirkten wie bisher: 1. Georg Chriſtian Deußer, Oberlehrer; 2. Bernhardt Meckel, Lehrer; 3. Karl Prieſter, Lehrer; 4. Johann Jung, Lehrer; den

Induſtrieunterricht beſorgten Werkführer Stehling für die Knaben und Magdalene Mosbach für die Mädchen.

B. Unterricht.

Neberſicht der im Schuljahre 1855/56 behandelten Lehrgegenſtände. 1. Religionsunterricht. Für die evangeliſchen Zöglinge. a. Religion.

I. und II. Kl. Das Weſentlichſte aus der Glaubens⸗ und Pflichtenlehre nach dem Landeskate⸗ chismus, mit beſonderer Rückſicht auf die Lebensverhältniſſe und die ſprachliche Bildungsſtufe der Schüler.

III. Kl. Erweckung, Anregung und Belebung der religiöſen und ſittlichen Anlagen durch Ver⸗ anſchaulichung aus der bibliſchen Geſchichte, ſowie aus dem Lebenskreiſe der Kinder ſelbſt, mit ſteter Hinweiſung auf Gott den allmächtigen Schöpfer, den Erhalter und Regierer der Welt, ſeine Eigenſchaften und ſeine Werke. Nach dem Landeskatechismus. Zuſammen wö⸗ chentkich 4 Stunden.

b. Bibliſche Geſchichte.

I. und Il. Kl. Bibliſche Geſchichte des neuen Teſtamentes nach Schwier'sbibliſchen Geſchtchte für Taubſtumme, veranſchaulicht durch die bibliſchen Bilder von Pfarrer Fliedner,

ſowie von Frd. von Olivier.

IlI. Kl. Geſchichte aus dem alten und neuen Teſtamente, nach Schwier; veranſchaulicht durch bibliſche Bilder. Zuſammen wöchentlich 4 St. Oberlehrer Deußer.