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ſchied mache mit denen, die in meinem Hauſe ſind. Vergleiche ich mit die⸗ ſem Vorbehalte die Antwort Chriſti: wer ſeine Hand an den Pflug legt und ſiehet zurück, der iſt nicht geſchickt zum Reiche Gottes, dann denke ich mir unter dieſem Jünglinge einen ſolchen, der bei ſeiner Bereitwilligkeit zum Dienſte für die Sache Chriſti doch gewiſſe Beſorgniſſe nicht unterdrücken kann. Mag es ſein, daß er denkt, es könne das Werk Chriſti vielleicht ſolche Hinderniſſe in ſeinem Fortgange finden, daß ſeine Weiterführung zuletzt aufgegeben werden müſſe, oder er für ſeine Perſon insbeſondere könne in Verlegenheiten und bedenkliche Umſtände verwickelt wer⸗ den, die ihm ein Zurücktreten räthlich machen; jedenfalls will er ſich einen Rück⸗ halt ſichern und vorſorglich Anordnungen treffen, daß er für alle mögliche Fälle ge⸗ deckt iſt. Vielleicht war es auch Einer jener Alltagsmenſchen, die ſich für eine Idee nicht zu begeiſtern vermögen, die zwar Gutes anerkennen und wollen, auch dafür thä⸗ tig zu ſein bereit ſind, bei denen aber immer das liebe Brot, der ſichere Unterhalt, dir ruhige Behaglichkeit im Vordergrunde ſtehen und die ihres Leibes und Hauſes Wohlfahrt gefährdet glauben, wenn ſie nicht Alles nach Zahl, Maaß und Gewicht vorbedacht und feſtgeſtellt haben. Dieſer junge Mann will vorerſt nach Hauſe zurück⸗ kebren und ſich mit den Seinigen auseinanderſetzen, will die nöthigen Verabredungen mit ihnen treffen und ſeine häuslichen und Vermögensumſtände gehörig ordnen, um ſich für die Zukunft ſicher zu ſtellen. Sie ſehen, es fehlt ihm das freudige Gottver⸗ trauen, mit welchem man im Bewußtſein einer gottgefälligen Thätigkeit ſich mit gan⸗ zer Seele und der heiteren Sorgenlofigkeit derſelben hingibt, daß man thut, was man nicht laſſen kann, den Gang und Erfolg ſeiner Arbeit aber, wie ſein eignes Er⸗ gehen in Folge derſelben Dem anheimſtellt, unter deſſen Leitung und Schutz alles Wahre und Gute ſteht und diejenigen nicht vergebens arbeiten und nicht verlaſſen ſind, welche ſich der Förderung desſelben widmen.
O des beklagenswerthen Mannes, der dem geiſtlichen Berufe ſich widmet und voll von Beſorgniſſen für die Sache, welche er führen ſoll, oder für ſich ſelbſt, ſich mit Maaßregeln befaßt, durch welche er jedenfalls ſeine Perſon und ſein perſönliches Wohl ſicher ſtellen will! Des beklagenswerthen Mannes, der ſein äußeres Lebensgeſchick nur dann geborgen glaubt, wenn er mit arithmetiſcher Genauigkeit dasſelbe wie ein Rechen⸗ exempel im Voraus feſtgeſtellt hat! Er gleichet dem Landmanne, der ſeine Hand an
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