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zelnen Gruppen sind nach einem Schaltapparat geführt, der erlaubt, diese Gruppen alle parallel zu schalten oder teilweise parallel und hintereinander, oder alle hinter- einander, so daß man von 4 zu 4 Volt bis 20 Volt Spannung erhält. Der Schaltapparat ist so eingerichtet, daß bei jeder Schaltung sämtliche Zellen beansprucht werden. Bei 4 Volt ist die maximale Stromstärke 150 Ampère, bei 8 Volt 60 Ampère. Die an- geführten Gleichstromquellen sind ebenso wie der städtische Wechselstrom nach einem mit 2 Ampdèremetern und dem oben angeführten Gruppenschalter versehenen Schalt- brette in dem Hörsaale der Physik geführt. Auf diesem Schaltbrett endigen auch 8 mit Kabelschuhen versehene Leitungen, die erlauben, jeden beliebigen Strom nach allen Räumen, die an die Anlagen angeschlossen sind, zu führen. 2 Leitungen gehen in die Chemie, 2 in das Vorbereitungszimmer, 3 an den Experimentiertisch und eine Leitung zu einer Anschlußstelle an der entgegengesetzten Seite des Hörsaals. Der städtische Wechselstrom von 120 Volt kann durch einen Transformator am Experi- mentiertisch auf 36 Volt transformiert werden. Aus einem über dem Schaltbrett an- gebrachten zweiten Transformator kann man Strom von 80 bezw. 40 Volt entnehmen und diesen Strom seinerseits wieder durch den ersten Transformator auf circa 24 bezw. 12 Volt herunter transformieren. Die einzelnen Teile des Schaltbrettes sind überall sichtbar, die Zuleitungen auch hinter dem Schaltbrett zu verfolgen. Zur größeren Uber- sichtlichkeit sind die Zuleitungen des positiven Stromes rot, des negativen mit grüner Farbe gekennzeichnet, während der Wechselstrom weiß bezeichnet ist. Das Ladeschalt- brett befindet sich neben dem Maschinenraum und ist ebenfalls außerordentlich über- sichtlich eingerichtet. Jede Batterie kann durch die Maschine einzeln, aber auch beide Batterien in Hintereinanderschaltung zusammen geladen werden, schließlich läßt sich die kleine Batterie ohne die Maschine durch je eine Hälfte der großen Batterie laden.
Für das nächste Etatjahr haben die städtischen Behörden noch eine bauliche Anderung in dem Zugange zu dem Hörsaal für Physik und Chemie genehmigt, wo- durch es möglich wird, ein Sammlungszimmer der Physik mit dem Hörsaale in direkte Verbindung zu setzen. Nach vollständiger Abtrennung der einen Abteilung der Vorschule kann auch das jetzige Klassenzimmer der Prima, das als früherer Physiksaal der Musterschule außerordentlich groß ist und mit dem ersten Sammlungszimmer in Ver- bindung steht, für die physikalische Sammlung benutzt werden; so daß die großen Miß- stände, die die jetzige Anordnung bietet, dadurch beseitigt sind. Wir werden dann auch für die Physik Räume und Einrichtungen besitzen, die allen Ansprüchen voll genügen.
Mit Schluß des Schuljahres verläßt uns Herr Oberlehrer Dr. Werner, der an der Musterschule beschäftigt wird, und Herr Deniger. Da Herr Oberlehrer Dr. Körbs wegen der Teilnahme an den wissenschaftlichen Arbeiten des neusprach- lichen Seminars der Akademie für Sozial- und Handelswissenschaften um die Hälfte seiner Stunden erleichtert war, konnte Herr Dr. Werner während des ganzen Schul- jahres mit voller Stundenzahl beschäftigt werden. Für seine gewissenhafte und er- folgreiche Tätigkeit ist ihm die Anstalt zu großem Danke verpflichtet. Dasselbe gilt auch für Herrn Deniger, der die durch den Tod des Herrn Leimbach frei gewordenen Stunden übernommen hatte. Er hat die ihm übertragenen Pflichten mit größter Pünktlichkeit erledigt.


