Sie pflegten in den langen, bangen Jahren Der bittren Schmach den Geiſt von Langemarck Und warfen immer neue wackre Scharen
Der roten Flut entgegen jung und ſtark.
Kun baun ſie mit die felſenfeſten Stufen, Zu wirken an dem ewgen dͤeutſchen Reich. Ruch ſie ſind Fackelträgerinnen und berufen, In erſter Front zu ſtehn im neuen Reich.
In Trotz und Treue reichen ſich die Hände Die beiden Schulen in ͤer Sturmesnot Und ſtreiten in der deutſchen Zeitenwende Schulter an Schulter, von der Welt beoͤroht.
Hus einer Wurzel ſegensreich entſproſſen, Zweideutſche Schulen blühn zu Deutſchlands Wehr. Ruhmvoll ſind 100 Jahre nun verfloſſen
Im Kampf für deutſche Frt, für deutſche Ehr'.
Drum ſollen alle, alle, die verbunden
Den beiden Schulen ſind, voll Ehrfurcht ſein Und warmen Herzens Treue laut bekunden Und Deutſchland alle Kräfte weihn.-
Von fern und nah ſeid Ihr herbeigekommen. Euch alle hält oas gleiche Schickſalsband. Zur Feierſtunde herzlich uns willkommen! Hoch unſer Führer, hoch das Vaterland!


