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geleitet! So der Konſtabler und die Uhlanen; ſie gehören ſo zur Maſſe. Entſchieden Wallenſteiniſch ſind nur der Wachtmeiſter und der Trompeter. Mit dem Wachtmeiſter iſt den poeti⸗ ſchen Geſtalten der Küraſſiere und Jäger, die in ihrer Art voll Schwung ſind, die Proſa des Dienſtes, des Alltags⸗ verſtandes mit Wichtigthuerei und Einbildung auf geringen Vorrang entgegengeſtellt; in ihm iſt der gewöhnliche Wach⸗ ſtuben- und Lagergeiſt verkörpert. Den rechten Soldaten macht nach ſeinem Lehrbuch des Kriegs„das Tempo, der Sinn und Schick, der Begriff, die Bedeutung, der feine Blick.“ Er iſt ſteif und alt geworden im Dienſt; ſchon vor dreißig Jahren ſtand er mit Buttler zuſammen als Gemeiner am Rhein; der iſt General⸗Major geworden, ſeine Verdienſte freilich ſind im Stillen geblieben. Aber doch kann er ſich dem Rekruten als Ideal hinſtellen, wie aus dem Soldaten Alles werden kann,„wie die Weltkugel vor ihm offen liegt;“ er führt in ſeinem Rock des Kaiſers Stock, und dieſer Kor⸗ poralſtock iſt ihm, was der Scepter in Königs Hand. Nur das Heer iſt ihm eine würdige Menge, in dem ein fürnehmer Geiſt lebt; der Bürgersmann iſt träge und dumm; auch nicht ein kleiner Finger darf von dem Heer weg, ſonſt„ſchwillt dem Bauern der Kamm auf's Neue und die Wiener Kanzlei ſchreibt wieder den Quartier⸗ und Küchenzettel und es iſt wieder der alte Bettel.“ Er hat ſeine eignen Gedanken, ſieht weiter als Alle und überſchlägt immer das Ganze; in des Feldherrn Nähe hat er den feinen Griff und den rechten Ton gelernt, der ihn über Andere hebt, und er ſpricht in weiſen Sprüchen, die er zum Theil von Wallenſtein gelernt haben will. Will er ſeine Gedanken entwickeln, ſo läßt er ſich erſt ein Glas Melnecker einſchenken, und kommt's zum Schluß, ſo bittet er wieder um ein Gläschen. Er thut, als wäre er eingeweiht in alle Pläne Wallenſteins, heißt Alles


