Wallenſteins Lager.
Unſere Programme behandeln in der Regel Fragen, um die ſich Schule und Haus gemeinſam kümmern, und auch meine erſte Wahl fiel auf einen ſolchen Gegenſtand. Anſichten und Wünſche, wie ſie vor einigen Jahren Herr Dr. Paſſa⸗ vant, als Arzt von ſeinem Stundpunct aus, in Betreff mancher Schuleinrichtungen unſerer Zeit vortrug, wollte ich in gleichem Sinn nach den von mir gemachten Erfahrungen beſprechen. Die Sache hat jedoch ihre mißlichen Seiten und ich bin davon abgekommen.
Zwiſchen ſolchen Fragen mag aber auch von Zeit zu Zeit eine Abhandlung Platz finden, die einſeitig nur Schul⸗ ſache betrifft; ich hoffe uberdies, daß es auch ihr nicht an Theilnahme fehlen werde, theils bei den Eltern, theils bei denen, die mit mir eine gleiche Aufgabe an Schulen haben. Es iſt eine Darlegung an einem einzelnen Beiſpiel, wie unſere großen Dichtungen in den oberen Klaſſen unſerer Schule geleſen werden, was zur Sprache kommt, wenn die erſte Arbeit gethan iſt. Als Beiſpiel habe ich Wallenſteins Lager gewählt.
Die Gymnaſien haben das unter Anderm vor unſern deutſchen Schulen voraus, daß ſie eine 300 jährige Geſchichte haben; nach langem Suchen und Verſuchen hat ſich das
längſt feſtgeſtellt und unumſtößlich bewährt, iſt ausreichend 1*†
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