Aufsatz 
Beiträge zur Geschichte Limburgs in der Zeit der Dynasten : 2. Teil: Die Zeit Gerlachs II. 1312-1355 / von Christian Bahl
Entstehung
Einzelbild herunterladen

58

Geschichte. 2 St. Michel. Im Som. griechische Geschichte, im Wint. römische Geschichte.

Geographie. 2 St. Michel. Geographie der aussereuropäischen Erdteile. 8

Geometrie. 2 St. Dr. Zimmermann. Nach Kambly. Einleitung über die Raumgrössen im Allg. Die math. Grundsätze. Die Winkel und Parallelen. Lehre vom Dreieck bis zum 2. Kongruenzsatz einschliesslich.

Rechnen. 2 St. Dr. Zimmermann. Diesterweg-Heusser, prakt. Rechenbuch, Teil 5. Zu- sammengesetzte Regeldetri, Zinsrechnung, Rabatt- und Gesellschaftsrechnung. Verhältnisse und Proportionen.

Naturgeschichte. 2 St. Dr. Zimmermann. Leunis, Leitfaden. Im Sommer: Botanik. Uebungen im Bestimmen einheimischer Arten. Wiederholung des Linnéschen Systems. Die natürlichen Familien. Im Winter: Naturg. der Reptilien, Amphibien und Fische.

Zeichnen. 2 St. Wingender. Nach Wiegmann und Kaufmann. Im Sommer: geometrisches Zeichnen und die Anfangsgründe des perspektivischen Zeichnens. Im Winter: Ornamente und Körperzeichnen.

Quinta.

Ordinarius: Dr. Zimmermann.

Religionslehre. a) Katholiken 2 St.(zus. VI.). Bahl. Grosser Diözesankatechismus. Biblische Geschichte von Schuster. Katechismus: Vom 6. Gebote Gottes bis z. E. mit Ausw. Bibel: Das Leben Jesu. Gebete. Sonntagsevangelien. Das Kirchenjahr. Ritus der hl. Messe. b) Protestanten 2 St.(zus. mit VI.) Deusser. Biblische Geschichte des alten Testaments. Sprüche, Psalmen, Lieder.

Deutsch. 2 St. Bill. Lesebuch von Hopf und Paulsiek für Quinta. Lese- und Deklama- tionsübungen(10 Gedichte). Die Deklination und Conjugation. Der einfache und der zusam- mengezogene Satz. Alle 14 Tage ein orthogr. Diktat, alle 23 Wochen ein Aufsatz(Wieder- holung einer in der Schule durchgenommenen Erzählung).

Latein. 9 St. Dr. Zimmermann. Siberti-Meiring, Schulgrammatik für die unteren Klassen. Uebungsbuch und Vokabular von Ostermann für VI. und V. Die Deponentia; die unregel- mässige Formenlehre; syntakt. Regeln. Einige Fabeln wurden auswendig gelernt. Wöchent- lich 1 2 Pxercitien und 1 Extemporale.

Französisch. 4 St. Dr. Rudolph. Elementarbuch von Plötz, L. 1 60. Erste und zweite regelmässige Conjugation. Exercitien und Extemporalien. Memorieren von kleineren Gedich- ten und Prosastücken.

Geschichte. 1 St. Bill. Andrä, Erzählungen, deutsche Sagen und Geschichtsbilder bis auf Wilhelm II. Einprägung der zugehörigen chronologischen Daten.

Geographie. 2 St. Bill. Seydlitz' Vorstufe. Uebersichtliche Behandlung der 5 Ercdteile.

Rechnen. 4 St. Haub. Die Dezimalbrüche. Einfache und zusammengesetzte Regeldetri.

Naturgeschichte. 2 St. Haub. Im Sommer: Bestimmung einheimischer Pflanzen. Das Linne'sche System. Im Winter: Beschreibung verschiedener Tierarten der Heimat mit be- sonderer Berücksichtigung der Vögel.

Schreiben. Fortgesetzte Schreibübungen in lateinischer und deutscher Schrift.

Zeichnen. 2 St. Wingender. Nach Hermes und den Vorlagen nach Kolb. Im Sommer: Zeichnen nach den Wandtafeln von Kolb. Im Winter nach Kolb's Wandtafeln u. nach Vorlagen.

*

Sexta.

Ordinarius: Bill, ord. Lehrer.

Religionslehre. 3 St. a) Katechismus 2 St.(zus. mit V.) Siehe Quinta. b) Biblische Ge- schichte: α) Katholiken 1 St. mit Vorklasse. Rupin. Die unbezeichneten Abschnitte aus der