Imbiß, zsgz. Imbf, m.(abent)immez, bit, s. III.
immaßen, mat, 8. III.
Insaß, V sat, s. III.
† Keßel, m. kezzel, a. chezil, g. katils, nd. ketel, ags. cetel, engl. kettle, entl. aus lat. catinus; aus dem D. altfr. casse, wov. nfr. casserole.
Kloß, m. klôz, spät-akd. chlôz= geballte Masse; nd. klôt, engl. clot; V klut: a. chliogan, wov. auch Klotz, m. kloz; klotzig und glotzen statt klotzen.
Knaufer, von m. krüg, keck, frech, dann= zähe zum Geben; knut, ¹) wov. auch knütschen, md. knutzen= zusammendrücken, und ohne Fort- schiebung des t: Knote und Knotte; engl. knot; ferner nd. knütten, ags. enyttan, engl. knit= Stricken.
† Krebß, m. kröbez, kröbz, spät-ahd. cröbiz, mnd. krevet. Aus der hochd. Form fr. ôcrevisse, altfr. escrevisse, engl. theils mit crab(unser Krabbe, entl. aus d οαος) vermischt, theils durch die Zss. cräyfish, crawfish mundgerecht gemacht(Mätzn. I. 483).
Kreiß, m. kreiz, a. creiz, mnd. kreit, mnl. crijt. Herkunft dunkel.
† kreißen, m. kiigen aus nd. kriten, welches entl. aus span., port. gritar von lat. quiritare, wov. fr. crier, eri, engl. cry, während aus m. krigen n. kreischen.
† Kürbiß, m. kürbez, churbegz, a. curbiz, churpiz, entl. aus lat. cucürbita, wov. durch Erweichung des t zu d franz. gourde, engl. gourd.
laß, m. a. laz, g. lats, ags. lat= träge, nd. lat, engl. late= spät(aber nicht lazy); V lat ²): g. litan, a. lézan, aus dessen Plur. Prät. das ebemals redupl. Vb. laßen, s. L.I.; ferner: Letze, m. letze= Ende, Abschied(„zu guter Letze“, misverstanden„zu guter Letzt“) von m. letzen= aufhalten, hindern, a. lezzan, lezan, g. latjan, alts. lettian, engl. let(zu untersch. von let= laßen); ebenso Letze= ĩdie äußerste Ver- theidigungslinie, wov. fr. lice, und letzen in verletzen; ferner letzt, Weig. II. 42.
¹) 1. nôdus(f. g-nôdus);
43—
Lauße, landsch.= Setzhamen, v. älter- nhd. laußen, m. lagzen, a. lüzèn= ver- borgen sein, heimlich beobachten; V* lut 3), wov. auch g. liuts, heuchle- risch, und engl. lout= sich bücken, verbergen, ags. leötan, lütan.
Loß, wof. gew. Loos, m. 10, a. 10 zl, hlôx, 5. hläuts, alts. hlôt, ags. hlyFt, engl.
ot, wov. auch fr. lot; hlut: g. hliutan, a. hliozan= aus Zeichen oder durch Werfen bestimmter Gegenstände weißagen, wov. m. schwachb. lôgen, n. loßen, Loßung(dagegen Losung s. Absehn V).
Maß, mäßig etc., V mat, s. III.
Maßholder, mit Anlehnung an Holder= Holunder aus m. magzalter, magolter, a. mazaltra, eine Zss., deren erster Theil dunkel ist; der zweite Theil-trà= engl. tree. ⁴)
Maßleid, Eßensüberdruß, m mazleide, a. magleidt, eine Zss., deren erster Tkeil maz-= g. mats, Speise;" mat ⁵): g. mata, môt, matans, wov. engl. meat, ags. mete ſaber nicht fr. mets, engl. mess, s. Diez II. 363], fr. am adouer (= a-mad-ou-er), eig. mit Speisen an- locken, ködern; ferner engl. mate, Genoß, immate, Mitbewohner, wie m. gemazze, gemaze(vgl. auch fr. com- pagnon von lat. con- und panis); s. ferner Meßer.
† Maufe, Federwechsel der Vögel: m. müze, von sich müzen= nhd. sich maußen, wofür auch mit eingescho- benem r maußern, entl. aus lat. mu- tare. Davon huch maufig(„sich maufig machen“), aufmutzen, nd. upmutern; mit Ausfall dest: fr. muer, engl. mew, während von m. mügen fr. musser.
Meiß, oberd. Maiß= Holzschlag, von m. meizan, a. meizan, g. mãitan(mãimäit, maifans); mit 6): g. meitan, wovon auch-metz in Steinmetz, m. stein- metze, a. steinmezo aus-meizo; ferner engl. mite= Miete, Milbe, fr. mite. Ders. Wal gehört an:
Meißel, m. meigel, a. meigzil, wovon meißeln, und Meifel, der alte deut- sche Ausdruck für Charpie.[Ueber fr. maçon, massacre und deren ver- muthete Abl. von meizan s. Diez unt. d. W. und Dief. II. 23].
²) 1. laedere, vergl. ver-letzen; fr. lèse-majesté etc.
³) 1. ludere, vgl. eludere, fr. éluder. ⁴) Zu-der= tree vgl. gr. S(b, S05 Curt. nr. 275. 5) 1. mandere(ma-n-d), manducare, fr. manger; masticare, fr. mâcher; vgl. u⁴σο,
urt. nr. 455 und p. 549.(lαmρ¼ù 41α ˙§). V mat; vgl. Maßleid, Meikel, Meler.
6) Dief. II. 55 ff. vermuthet Verwandtschaft mit
6*


