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Septoria Apii Rostr., da er schon im Jahre 1891 von Chester in Bull. Torr. Bot. Club, p. 372 so genannt wurde, während Rostrup) ihm erst 1893 diesen Namen beilegte.
Eine höhere Fruchtform konnte weder bei Septoria Apii noch bei Septoria Petroselini gefunden werden. Ich habe eine große Anzahl von Blättern untersucht, die den Winter über im Freien gelegen haben und über und über mit den Pilzen besetzt waren, aber niemals einen Ascomyceten an ihnen entdecken können, ebensowenig wie an den Stengeln eine höhere Frucht- form gefunden wurde. In Gesellschaft der Septoria Petroselini fand sich auf der Petersilie sehr häufig eine Phoma-Art, wohl Phoma nebulosa(Pers.) Berk., sowohl. auf den Stengeln wie auch auf den von der Septoria hervorgerufenen Blattflecken. Sie findet sich sehr zahlreich, scheint jedoch nur auf abgestorbenen Pflanzenteilen zu entstehen und nicht parasitisch zu sein. Mit der Phoma apiicola Kleb. hat sie jedenfalls nichts zu tun. Auch fand ich sie nicht auf Selleriestengeln. Unter den saprophytisch auf den überwinterten Stengeln des Selleries gefundenen Pilzen trat auch eine Pyrenochaeta auf, die mit den bekannten Arten dieser Gattung nicht übereinstimmt und der ich den Namen Pyrenochaeta apiicola gebe. Die Diagnose des Pilzes wird lauten:
PDyrenochaeta apiicola n. sp.: Fruchtgehäuse herdenweise, kugelig, unter der Epidermis hervorbrechend, von graubraunem, pseudoparenchymatischem Gewebe, 180— 300 im Durchmesser, Mündung kreisrund, klein, 12— 20 H im Durchmesser, anfangs nur die Mündung, später das ganze Fruchtgehäuse mit bis 300 S langen, braunen, septierten Haaren dicht besetzt; Sporen eiförmig, 3— 5 BH lang, 2—3 u dick, hyalin, an kurzen Trägern entstehend.
Auf abgestorbenen Stengeln von Apium graveolens bei Frankfurt a. M.
Auch in den Reinkulturen, die schon mehrere Monate alt sind, ist bisher niemals eine Askosporenform aufgetreten. Dagegen sind die in den Pykniden gebildeten Sporen der Septoric Apii sowohl wie die der Septoria Petroselini sehr widerstandsfähig und erhalten sich den Winter über vollständig keimkräftig und infektionsfähig. Nach der Kälteperiode dieses Winters, bei der die Temperatur in dem Gartengelände teilweise bis 13° Cel.
¹) Rostrup, Gardners Tidende, 1893, S. 180.


