Aufsatz 
Zur Heterophyllie der Phanerogamen im allgemeinen und des Efeu im besonderen
Entstehung
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5. Erlaß des k. k. L.-Sch.-R. vom 2. März 1905, Z. 1224, durch den sich der k. k. L.-Sch.-R. im Prinzipe bereit erklärt, dem k. k. Ministerium für Kultus und Unterricht die Einführung eines relativ-obligaten Unterrichtes in der französischen Sprache am Gymnasium in Leoben womöglich mit Beginn des Schuljahres 1905/6 zu empfehlen.

6. Erlaß des k. k. L.-Sch.-R. vom 29. Mai 1905, Z. 5461, mit welchem auf die neue Statthalterei-Verordnung vom 11. April 1905, Z. 62, betreffend die Hintanhaltung der Verbreitung ansteckender Krankheiten durch die Schulen aufmerksam gemacht wird.

7. Erlaß des k. k. L.-Sch.-R. vom 4. Juni 1905, Z. 5963, welcher gegen- über den in einigen Zeitschriften aus einer Rekursentscheidung des k. k. Finanz- ministeriums ddo. 21. Jänner 1905, Z. 80.602/1904, bezüglich der Stempelpflicht saldierter kaufmännischer Rechnungen gezogenen ganz unzutreffenden Schluß- folgerungen aufklärende Weisungen gibt. Darnach hat auch weiterhin der Finanzministerial-Erlaß vom 30. Mai 1899, Z. 11.164(abgedruckt in der Manz'schen Gesetzausgabe des Gebührengesetzes, Seite 626 der Auflage vom Jahre 1902), als Richtschnur zu dienen.

XI. förderung der körperlichen Husbildung der Jugend.

Auch im letzten Winter erhielten viele ärmere Schüler Freikarten für den städtischen Eislaufplatz, den sie Mittwoch und Samstag nachmittags unent- geltlich benutzen durften, und Preisermäßigungen für den Gebrauch des Warm- bades der Frau Brandner in Waasen. An Tagen mit günstiger Witterung wurde im Herbste sowie im Sommer von den Schülern der von der Stadtge- meinde eingeräumte Spielplatz am Josefé eifrig benützt. Der Turnlehrer und einzelne Professoren unternahmen Übungsmärsche mit Schülern einzelner Klassen. Zum Besuche der städtischen Schwimmschule im Sommer bekamen alle ärmeren und der Beteilung würdigen Schüler Freikarten; 4 Schüler erhielten Karten fur je 12 Schwimmlektionen. Uber die Verwendung des Jugendspielfondes aus freiwilligen Geldbeiträgen von Seite jener Schüler, deren Eltern bemittelt sind, wird dem k. k. steierm. Landesschulrate unmittelbar Rechnung gelegt.

Es wird hiemit allen, welche die körperliche Ausbildung der Gymnasial- jugend wohlwollend gefördert haben, der geziemende Dank gesagt.

XII. Unterstützungsverein.

A) Zahl der Vereinsmitglieder: Im Schuljahre 1904/1905 betrug die Zahl der Mitglieder des Unter- stützungsvereines 141. B) Vermögensstand:

Vom Schuljahr 1903/1904 verblieb ein Aktivstand von... K 7925‧04 Dazu die Einnahmen im Schuljahre 1904/1905:

a) Mitgliederbeiträge.. K 860‧

b) Von der Stadtgemeinde Leoben(aus dem Rein-

gewinn der Sparkasse)...... 100.

c) Vom Wirtschaftsverein in Iecben..... 40‧

ch Von der Gemeinde Donawitza...... 50·‧

e) Von der Gößer Aktienbrauerei...... 50·

f) Sparkassezinsen........... 300‧08

Zusammen K 1400‧08 Summa. K 9325‧12