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krähe. c. Für den Unterricht in der Geographie: Wandkarten von Nord⸗ und Südamerika von Kiepert, Nordamerika von Hermann Reinhard.
Bibliathek. Es wurden angeſchafft: Toſelowski, Schul⸗Hygiene, Oſterwald, griechiſche Sagen, Horne, Geſchichte von Frankfurt, 2. Aufl., Herder, Erinnerungen aus ſeinem Leben, desgl. ungedruckte Briefe, Leunis, Synopſis der Zoologie, 3. Aufl., Erich Schmidt, Leſſings Leben, Bd. I, Verhandlungen des 3. deutſchen Geographentages in Frankfurt a. M., Fortſetzungen von: Grimm, Wörter⸗ buch, Herders Werke, Ed. Suphan, Dieffenbach und Wülcker, hoch⸗ und niederdeutſches Wörterbuch, allgemeine deutſche Biographie, Scherer, Literaturgeſchichte, Ham burger, Real⸗Encyklopädie, Ranke, Welt⸗ geſchichte, Bericht über die Senckenb. naturf. Geſellſch. und die im vorjährigen Programm angegebenen Zeitſchriften.
Geſchenke. Für die Bibliothek: Von unſerem Kollegen Herrn Ad. Teblée mehrere Jahrgänge des jüdiſchen Litaraturblattes und der iſraelitiſchen Wochenſchrift von Dr. Rahmer, von der hieſigen Handelskammer ihren Jahresbericht, von verſchiedenen Verfaſſern und Verlegern: eine Anzahl Schul⸗ bücher, von mehreren Freunden unſerer Schule: eine große Zahl älterer Programme unſerer Schule. Ferner von unſerem früheren Schüler Emil Mock mehrere Schulbücher, mehrere Hefte der Zeitſchrift Sula⸗ mith und verſchiedene Documente, welche auf den Stifter der Schule, Sigismund Geiſenheimer, Bezug haben, von Herrn Auguſt Hecht: mehrere Schulbücher, ferner von Herrn Louis Dreher: ein Goldfaſan mit Kaſten, von Frau Agathe Beer: eine Stufe Chryſotil, von dem früheren Schüler Eduard Maier: einen Kolibri und eine plaſtiſche Nachbildung des Kartoffelkäfers in ſeinen verſchiedenen Entwickelungsſtadien, von der Schülerin Nathalie Cahen(I): eine Jerichoroſe, von dem Schüler Philipp Bonn(V): einige Conchylien, von dem Schüler Leo Königsberger(II): Lederproben, worunter Leder von Elephantenhaut, von den Schülern Max(III) und Alfred Flink(1): Meerestiere, von dem Schüler Moritz Manes(IV): Gepreßte Tabaksblätter, von dem Schüler Carl Witzel(III): einen Buntſpecht, von dem Schüler Otto St. Goar(III): Einen Haarballen aus dem Magen eines Rindes, von dem Schüler Nathan Kahn(V): einen Zaunkönig, von dem Schüler Georg Grötzinger(V): einen Wiedehopf, von den Schülern Franz(II) und Albert Lindheimer(IV): einen Kolibri.
Bericht über einige mit der Schule in Verbindung ſtehende Stiftungen. 1. Die B. H. Goldſchmidt'ſche Stipendienſtiftung
hatte im Studienjahre 1883/84 drei und zwanzig Stipendiaten und zwar 16 Studenten, 6 Seminariſten, und einen Schüler des hieſigen Gymnaſiums. Von den Studenten ſtudierten 5 Medizin und zwar je einer in Leipzig, Straßburg und München und 2 in Würzburg, einer Jurisprudenz in Leipzig, 4 Mathe⸗ matik und Naturwiſſenſchaften und zwar 2 in Göttingen und je einer in Berlin und Würzburg, 6 neuere Sprachen und zwar 3 in Berlin und je einer in Marburg, Göttingen und Straßburg. Von den Seminariſten beſuchten 2 das Lehrer⸗Seminar in Hannover, je einer die Seminarien in Münſter, Kaiſers⸗ lautern, Caſſel und Alzey. Nach den beigebrachten Studienberichten und Zeugniſſen entſprachen alle Stipendiaten den in ſie geſetzten Erwartungen. Die Verwaltung der Stiftung beſteht aus den Herren: Albert Ochs(Vorſitzender), Adolph B. H. Goldſchmidt, Joſeph Baer, Felix Frank, Direktor Prof. Dr. Tycho Momnſen, Hirſch Weiller und dem Unterzeichneten.
Dankbar erwähnen wir hier einer uns am 18. October 1883 von den Hinterbliebenen der ſel. Frau Rebecca Jacobſen geb. Goldſchmidt gemäß letztwilliger Verfügung überſandten Gabe von Mark 300.


