Aufsatz 
Quadratur, Kubatur und Complanation der Lemniskaten / Kuhse
Entstehung
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dem ganzen Quadranten einen Sector abschneiden, welcher 1. des Quadranten ist, so hat

man nur nöthig, von dem gleichschenkligen Dreieck A0E(Fig. 5), welches= es=

2 = dem Quadranten ist, ein anderes ähnliches Dreieck OMN=AOE abzuschneiden

und dieses letztere in ein rechtwinkliches Dreieck OFP mit der Grundlinie OF zu ver- wandeln. In die Richtung der Kathete PO fällt dann der gesuchte Leitstrahl OC.

3) Beschreibt man(Fig. 6) über OD= 2c einen Halbkreis und zieht von einem beliebigen Punkte H der Peripherie durch den Mittelpunkt O bis zum zweiten Schnittpunkte mit der Lemniskate eine gerade Linie HCOP, so ist das Rechteck HO* HP der ganzen Fläche der Lemniskate gleich, also= b.(Crelle Journ. Bd. XIV. S. 88).

Beweis. HC= HD r, HP= HO0+ r, also HC HP= HO2. Da aber nach dem Vorhergehenden HOz2= bz+ re ist, so folgt die Richtigkeit der Behauptung. Es ist also auch DF. DG= bz.

4) Die Punkte D, F, A, G(Fig. 6) sind harmonische Punkte.

Beweis. Die Fläche bz2= be ist sowohl dem Rechteck(2c b)(b+ c) als auch dem Rechteck(2c+ b)(b c) gleich. Es ist nun 2 b= DF, b+ c= AG, 2c+ b= DG, b c= FA, also DF. AG= DG. FA, d. i. DF: FA= DG: AG, wie behauptet wurde.

§. 6. Die Quadratur der Lemniskate a= c.

Die allgemeine Gleichung 4) kann auch hier benutzt werden; jedoch sind zwei Fälle zu unterscheiden, jenachdem r2= c cos 2⅛, oder=*² cos 2, d. i. jenachdem 12= G2 cos 2 ⁰1+ V ad sin 2002, oder 12= G2 cos 2⁰ Wa4 cl sin 2⁰; denn die Curve besteht, wie Fig. 7 zeigt, aus zwei völlig von einander getrennten Theilen, und der Quadrant wird vom Radius Vector oder dessen Verlängerung in 2 Punkten durchschnitten. Demgemäss ist, der Gl. 6) entsprechend

do= sin dc+ 3²2 cos ¾ν sin d 2 sin ⁶² cos ν(cos z sin ²) do VleC Sn J

wo in den ersten beiden Gliedern das obere oder untcre Zeichen zu nehmen ist, je-

+ sin ν Vad l† sin 2 do+

nachdem r= cos 2⁰% und zugleich die Fläche für= o und r= VG2 a2 verschwin-

det, oder r==c cos 2 ¹% und die Fläche= o für= o und r= Vc2+ a2. Das Differen-

tial dv kann dann in ähnlicher Weise integrirt werden, wie bei den Lemniskaten a e; 2 gi 2

denn da V al cs sin 2 2 einen reellen Werth hat, so muss Ser. 1 sein, und es

C4 sin 2 02 1-1.... kann also a 1 e): nach dem binomischen Lehrsatz entwickelt werden.