Aufsatz 
Experimentelle magnetische Untersuchungen / von L. Külp
Entstehung
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II. Drei Magnete gelangen zum Anstosse. 1) Kurze Transversalmagnete.

Drei Transversalmagnete hatten die magnetischen Intensitäten: n.= 0,274 m, m= 1,953 m und m.= 0,076, die Intensität m, war gesättigt, bei den andern war dies nicht der Fall. Nachdem die Magnete in der Reihe der Indices aneinander gestossen waren, zeigten sie nach erfolgter Trennung die Intensitäten: mn.= 0,421 m, n,= 1,953 m und m.= 0,274 m. Die Intensität m, hatte 53% gewonnen, m, jedoch wurde gut 2 ½ stärker erregt, als es ursprünglich der Fall war. Die magnetischen Intensitäten dreier Magnete vor dem Anstosse waren: .= 1,953 m1, mM,= 0,107 m und m= 0,421, m, war gesättigt, die beiden andern Intensitäten dagegen ungesättigt. Der Anstoss erfolgte in der Art, dass die schwache Intensität in der Mitte lag. Nach dem Versuche wurden nun die folgenden Intensitäten aufgefunden: n= 1,953 m, m.= 0,274 m und m.= 0,421 m, die Intensitätn, ist hier 1 ½ mal stärker, als ursprünglich erregt worden. Bei einem weiteren Versuche kamen den Magneten vor dem Anstosse die folgenden Intensi- täten zu: 0= 1,953 0, 0,= 0,421 m und m= 0,046 m, die beiden letzten Intensitäten waren nicht gesättigt, bei der ersten war es der Fall. Bei dem Ver- suche lag die mittlere Intensität m, in der Mitte, nach erfolgtem Anstosse ergaben sich nun die In- tensitäten:.= 1,953 m, m.= 0,512 m und m.= 0,175 m,

der Gewinn der Intensität m, war 21%, dagegen wurde m, über 2 ½ mal stärker, als anfänglich, erregt.

Endlich wurden drei ungesättigte Ersatzmagnete aneinander gestossen, und fand den Satz: Ersatzmagnete bleiben auch nach dem Anstosse Ersatzmagnete.

2) Hufeisenlamellen.

Vor dem Anstosse kamen drei Hufeisenlamellen die nachstehenden Intensitäten zu: mn.= 0,512, m.= 2,352 m und m.= 0,019 m, die Intensität m, war nur gesättigt, und lag auch bei dem Versuche selbst in der Mitte. Die vor- handenen Intensitäten nach dem Anstosse waren: In,= 0,5 92 1, m.= 2,352 mR nd= 0,117 m, der Gewinn an Intensität von m, war 15%; dagegen wurde m, fünfmal stärker, als anfänglich, magnetisch erregt. Ferner hatten drei Hufeisenlamellen die folgenden magnetischen Intensitäten: m.= 2,406, md.= 0,274 m und= 0,024 m; nachdem der Anstoss stattgefunden, waren die Intensitäten die nachstehenden: 4 m.= 2,406 m,,= 0,343 m und m,= 0,064 m, die Intensität'n, gewann 25% ihrer Intensität, m, dagegegen wurde gut 1 ½ stärker magnetisch erregt. Auch ist zu bemerken, dass aus Zwischenversuchen es sich herausstellte, dass die gestärkte In- tensität m nur allein vollständign, hervorbringen konnte.

Drei Hufeisenlamellen, ungesättigte Ersatzmagnete, blieben auch nach dem Anstosse noch Er- satzmagnete.