Aufsatz 
Beiträge zur Geschichte der Musterschule
Entstehung
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er Vorſchläge zu Verbeſſerungen, läßt Gruner erſuchen, dies und jenes in der Lehrerkonferenz zu berathen, und ſchließt mit den Worten:Gottlob, daß die Hauptanſtände über⸗ wunden ſind, daß uns Fond und Zuſchuß nicht entwunden wird, daß die Urtheile der Menge billiger erſchallen und die Zahl der Schüler zunimmt. Wenn ich nur mein Wirken zum Guten ferner auf die Schulanſtalten kann geltend machen, ſo iſt mein Amtseifer befriedigt; von allen übrigen öffent⸗ lichen Angelegenheiten möchte ich mich auf Zeitlebens befreit wiſſen.

Unterm 20. November 1806, wenige Monate nach dem Sturz der reichsſtädtiſchen Freiheit und dem Einzug des Primatiſchen Regiments, erließ, in einer Beigabe zum Pro⸗ gramm des Oberlehrers, F. M. von Günderrode, als Direktor des Konſiſtorii, eine Bekanntmachung, in welcher über den Verlauf der öffentlichen Sammlung Bericht erſtattet und zugleich die Grundzüge der Verfaſſung der Muſterſchule feſtgeſtellt werden.

Während dem der Staat, ſo heißt es in dieſer Schrift, durch die Erſchöpfung ſeiner Kaſſen außer Stand geſetzt war, dieſe ſo ſehr bedürfende Lehranſtalt durch Geldbeiträge zu unterſtützen, beſeelte der Eifer zur Beförderung heilbringen⸗ der Anſtalten(der in Frankfurt's Mauern, ſtets heimiſch blieb) in jedem der 14 Stadtquartiere Männer, von vorzüg⸗ licher Achtung und durch ehrenvolles Zutrauen ihrer Mit⸗ bürger ausgezeichnet, ſich auf obrigkeitliches Erſuchen dem mühevollen Geſchäfte zu unterziehen, von Haus zu Hauſe Unterzeichnungen auf freiwillige Geldbeiträge zu dieſem Zweck einzuſammeln.

Das Einkaſſiren der erhobenen Subſkriptionsgelder, die Verwendung der Ausgaben, ſowie alles, was auf die Oeko⸗ nomie Bezug hat, wurde durch eine Deputation beſorgt, wovon ſechs Mitglieder aus der Zahl der würdigen Männer