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2. sin 7% ſoll nach Potenzen von sin P entwickelt und dann ohne Benutzung der Loga⸗ rithmentafel aus sin= 0,4 auf Tauſendſtel berechnet werden.
3. Wie tief ſinkt eine Hohlkugel aus Glas(81= 3,4) mit den Radien ri= 5 cm, r2= 4 em in Queckſilber(82= 13,6) ein?
4. Jemand zahlt n= 10 Jahre lang am Anfang eines jeden Jahres a= 300 M bei einer Bank ein. Nach Verlauf des 12. Jahres läßt er ſich b= 1000 M auszahlen. Welche Rente kann er von nun an am Ende eines jeden Vierteljahres ni= 7%¾ Jahre lang beziehen, wenn in den erſten 12 Jahren jährliche Verzinſung zu p= 3% und in den folgenden Jahren während der Zahlung der Rente vierteljährliche Verzinſung zu pi= 4% für das Jahr gerechnet werden?
5. Chemie: Glzerin und ſein wichtigſtes Derivat.— Wieviel cem Gas gibt 1 g Nitroglyzerin bei der Exploſion, wenn die Verbrennungstemperatur mindeſtens 3000° beträgt?
Teibesübungen.
Von den die Anſtalt beſuchenden(im Sommer 197, im Winter 194), Schülern waren auf Grund eines ärztlichen Zeugniſſes befreit vom Turnunterricht überhaupt im Sommer 9, im Winter 8 Schüler, von einzelnen Uebungsarten im Sommer 3, im Winter 3 Schüler, zeitweiſe im Sommer 2, im Winter— Schüler.
Im Anſchluß an einen Erlaß des Herrn Miniſters vom 13. 6. 1910 wurden täglich während einer der Pauſen(11 Uhr) auf dem Schulhofe gewiſſe Freiübungen vorgenommen, um die Atmung zu vertiefen, den Blutumlauf zu beleben, die Haltung zu verbeſſern und ſomit den nachteiligen Folgen des anhaltenden Sitzens der Schüler nach Möglichkeit vorzubeugen.— An 2 ſchulfreien Nachmittagen(Mitt⸗ woch und Sonnabend) fanden unter der Aufſicht von Primanern und Oberſekundanern auf dem Spiel⸗ platz der Anſtalt in der Aue Turnſpiele(Schlagball, Fußball, Feldball etc.) ſtatt. Der Beſuch war nicht ſo eifrig wie man im Intereſſe der guten Sache wünſchen ſollte um ſo mehr, da der Platz ſchnell zu erreichen iſt.— Die monatlichen Nachmittags⸗Turnmärſche, zu denen unſere ſchöne Umgebung anlockt, fanden wie bisher ſtatt, unterſtützt durch die Klänge der Schülerkapelle. Die häuslichen Aufgaben für den nächſten Tag fielen fort. Im Winter traten z. T. Uebungen im Schilaufen an ihre Stelle.— Die Erkenntnis von dem ſegensreichen Einfluß winterſportlicher Uebungen auf die Geſundheit bricht ſich immer mehr Bahn; durch das Entgegenkommen der Eltern ſind nunmehr ſämtliche Schüler mit Schneeſchuhen, Rodelſchlitten und Schlittſchuhen ausgerüſtet, ſodaß es möglich war, dieſe Uebungen auch während der Turnſtunden regelmäßig zu betreiben. Für den Eislauf war der Winter günſtig, für das Schilaufen weniger, da die Schneefälle weniger ergiebig und durch ungünſtige Witterung unterbrochen waren. An den diesjährigen Rennen des Thüringer Winterſportverbandes in Oberhof beteiligten ſich 4 Schüler. Erich Langenhan OII gewann den 1. Preis im Herrenkunſtlauf auf Schneeſchuhen, Richard Rabes den 1. Preis im Jugendwettlauf auf Schneeſchuhen.— Auf den Schwimmunterricht mußten wir, da eine Schwimmanſitalt fehlte, leider abermals verzichten, jedoch beſteht die Ausſicht, daß durch eine hochherzige Stiftung des Herrn Kommerzienrats Sauer im nächſten Jahre eine ſolche Anſtalt, die einem dringenden Bedürfnis entgegenkommt, errichtet werden wird. Wir werden dann Gelegenheit haben, das in früheren Jahren eifrig gepflegte Schwimmen wieder aufzunehmen.


