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4. Für den Unterricht in der Erdkunde bezw. Geſchichte: E. Gullaſch: Wand⸗ karte des Stadt⸗ und Landkreiſes Tilſit; Baldanus: Wandkarte zur deutſchen Geſchichte des 19. Jahrhunderts I; derſelbe: Schlachtplan von Metz; derſelbe: Schlachtplan von Leuthen.
VI. Unterſtfühungsfonds.
1. Der Fabianſche Stipendien⸗Siftungsfonds beſitzt in Hypothek, 3 ½% Preuß. Staatsanleiheſcheinen, 3½% Oſtpr. Pfandbriefen und auf der Tilſiter Sparkaſſe 18456,75 Mk.— Die Einnahmen für das Rechnungsjahr 1906 haben betragen an Zinſen 699,05 Mk.; davon erhielten an Stipendien stud. phil. Sandt 300 Mk., stud. phil. Zimmermann und stud. phil. Harbrucker je 150 Mk., zuſammen 600 Mk. An die Spar⸗ kaſſe ſind gezahlt 61,50 Mk. und die Sparkaſſenzinſen= 37,55 Mk., zuſammen 99,05 Mk. Alſo Ausgabe 699,05 Mk.
2. Das Fabianſche Familienſtipendium(Stipendinm Fabianum). Das Vermögen der Stiftung iſt durch Einlage der Sparkaſſenzinſen= 12,16 Mk. und des Überſchuſſes= 20,50 Mk. auf 8740,50 Mk. erhöht worden.— Die Zinſen haben be⸗ tragen 302,66 Mk.— Verausgabt ſind an stud. theol. W. Köhler 270 Mk. Stipendium und 32,66 Mk. als Einlage bei der Sparkaſſe= 302,66 Mk.—
3. Das Vermögen der Lehrer⸗Witwen⸗ und Waiſen⸗Unterſtützungs⸗ ſtiftung iſt durch Einlage der Sparkaſſenzinſen= 25,72 Mk. und des Üüberſchuſſes = 99 Mk. auf 20396,15 Mk. erhöht worden.— Eingenommen ſind von den Herren Profeſſoren Schiekopp, Hahn, Friedrich, Selzer je 9 Mk. und an Zinſen 826,72 Mk., zu⸗ ſammen 862,72 Mk. Verausgabt ſind an Witwenpenſionen an Frau Oberlehrer Skrodzki, Milinowski, Hecht, Profeſſor Thimm und Plew je 126 Mk., an Frau Profeſſor Poehlmann 90 Mk., zurückgezahlt an Herrn Oberlehrer Mentzel 18 Mk., ferner als Einlage bei der Sparkaſſe 124,72 Mk., zuſammen 862,72 Mk.
4. Die Jubiläums⸗Stipendien⸗Stiftung hat jetzt ein Vermögen von 6589,46 Mk.— Einnahmen: Beſtand vom vorigen Jahre 100 Mk., Pfandbriefzinſen 220,50 Mk., Sparkaſſenzinſen 7,77 Mk., zuſammen 328,27 Mk.— Ausgaben: an zwei
Primaner Stipendien von je 100 Mk.= 200 Mk. und Einlage bei der Sparkaſſe 28,27 Mk., zuſammen 228,27 Mk. Alſo bleibt Beſtand= 100 Mk.
5. Das Stipendium Gisevianum beſitzt in 3 ½% Oſtpr. Pfandbriefen und auf der Sparkaſſe 1743,11 Mk.— Eingenommen ſind: Zinſen der Pfandbriefe 56 Mt. und Sparkaſſenzinſen 3,94 Mk., zuſammen 59,94 Mk. Davon ſind verausgabt für Pflege des Grabes des Stifters 4 Mk., an einen Schüler ein Stipendium von 45 Mk. und Einlage bei der Sparkaſſe 10,94 Mk., zuſammen 59,94 Mk.
6. Der Schüler⸗Unterſtützungsfonds hat im Laufe des Jahres durch frei⸗ willige Beiträge der Schüler und Zinserträge eine Einnahme von 245,66 Mk. gehabt, ſo daß ſich gegenwärtig ſein Beſtand auf 3317,26 Mk. beläuft.


