Aufsatz 
Methodologisch-praktischer Leitfaden bei dem Unterrichte im kalligraphisch-orthographischen Schreiben, nebst stufenweise geordnetem Übungsstoffe zum Diktieren
Entstehung
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1. Geſchichte der Anſtalt

im Schuljahre 18.

a. Die Zöglinge betreffend. Am Schluſſe der vorſährigen Frühlingsprü a. 1 1 end. 2 jährigen Frühlingsprüfung wurden 27 Zoͤglinge mit allerdings ſehr verſchiedener Befähigung als Schulamtscandidaten uxfadeſ A zwar 16 evangeliſche uühd 11 katholiſche, welche ſämmtlich im öffentlichen Schuldienſte angeſtellt ſind.

33 Bei lerafnd des neuen Lehrcurſus am 1. Mai 1844 hatte die jüngſte Claſſe 65 Zöglinge, 32 evange iſche und 29 katholiſche und 1 Iſraeliten, von welchen aber 1 evangeliſcher und 2 katholiſche 7 aedes Denets di Auitalt wieher verließen, ſo daß die jüngſte Claſſe jetzt noch aus 62 Schü⸗ ern beſteht. Die mittlere Klaſſe zählt 25 evangeliſche und 18 katt liſche ie älte dlaſſe 25 evangeliſche und 19 katholiſche Zöglinge. geliſche zihtäſche und die älteſte Klaſſe 25

Die aͤrmſten und würdigſten unſerer Schüler wurden im Schuli 8 i a d 9. huliahre 1891,3 mit der anſehnliche

Summe von 3296 fl. unterſtützt. Mit gleicher Sorgfalt wurde von Hoher Lundesregferung ſehu he übriges äußeres Wohl bedacht durch Erhaltung des Badeweihers, durch den einſtweiligen Plan zur An⸗ lage eines Turnplatzes in der Nähe des Seminars, und insbeſondere auch durch die Einrichtung einer blos für Seminariſten beſtimmten Krankenſtube im Hospitale zu Idſtein. Die hieſige Herzogliche Amts⸗ Armen- und Hospitalcommiſſion hat mit ſehr gefälligem Entgegenkommen jene Stube dem Seminarium ohne Vergütung zur Dispoſition geſtellt; und mit Bewilligung Hoher Landesregierung iſt dieſelbe alsbald friſch hergeſtellt, und mit einem ganz neuen Bette nebſt anderem Mobiliar verſehen worden. So iſt für die Pflege etwa beſonders erkrankender Seminariſten, und für die Sicherung der Geſunden gegen allen⸗ falſige Anſteckung auf die zwecknäßigſte und wohlmeinendſte Weiſe geſorgt.

b. Die Lehrer betreffend. Da der Conrector Frickhöffer nicht wieder in ſeinen frü⸗ hern Wirkungskreis eintreten konnte, ſo haben ſeine Hoheit der Herzoz beſchloſſen, denſelben vom 1. Ja⸗ mar 484 an in Ruheſtand zu verſetzen. Jn Folge hiervon wurde der Elementarlehrer Zitzer, bis⸗ herigere Srelldertreter des Conrector Frickhöffer im mathematiſchen und phyſikaliſchen Fache, von der hie⸗ ſge d dhteh eſorlich an das Seminarium gezogen, um in obigen Unterrichtsfächern fortzufahren

Vei der großen Zaht dehumterricht. beit der einen Hälfte der jüngſten Seminarklaſſe zu übernehmen. in der Perſon des vorherigen Elementarle inge wurde höchſten Ortes ferner beſchloſſen, dem Seminarium viſoriſch einen neuen Hilfslehrer zu 31 kd ends e Heinrich Hartmann von Camberg, pro⸗ und ſprachlichen Unterricht in der jüngſten Klaſſe, untheerdds jett mit Lehrer Zitzer den mathematiſchen ſtände übernehmen. nach Bedürfniß auch noch andere Gegen⸗

Seine Hoheit der Herzog haben geruhet, dem Seminarlehre 1 lehrer gnädigſt zu de des 4 Vruhe minarlehrer Meiſter den Character als Ober⸗

Der Zeichenlehrer Verflaſſen verließ kurz nach Anfang des S. Beurlaubung das Seminarium, um eine Künſtlerreiſe zu mahh merſneßers 1844 uft Hochſter ſeit d daß e, Kynſtle ein Stellvertreter wurde hierauf ſeit em 17. Juni unſer Schreib⸗ und Hilfslehrer Kröck, welcher außerdem auch noch am S 3 erricht Theil nimmt, und den Klavierunterricht in der jüngſten Klaſſe ganz übernommen hat prachun⸗ feen Sen Unterricht betreffend. In dem Lehrplane des Seminariums ſind in dem verl ſchen Iballahre keine wefentlichen Veränderungen gemacht worden. Seit Winter erhalten die evanele⸗

ſſpiei glinge der zweiten Klaſſe gleich den katholiſchen wöch. 1 Stunde beſonderen Unterricht im Or gelſpie r dem Schreib⸗ und Hilfslehrer Kröck. r⸗ rfolgreicherer Unterrichtsertheilung in der Sprache, Zahlenlehre und Raumlehre wurde die

zahlreiche jüngſt w zb 6 8 4 31 Schüler Abkt.Aläſſ nach Maaßgabe der Befähigung in zwei Hälften getheilt, deren eine jede

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