Aufsatz 
Commentatio de posteriore parte reliquiarum libri octavi bibliothecae historicae Diodori Siculi / Krebs
Entstehung
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nommen. Außer den genannten wurden 5(bisherige) Schüler des hieſigen Gymnaſiums gemäß der ihnen am Schluße des letzten Schuljahres ertheilten Erlaubniß, behufs der Aufnahme in die nächſt höhere Claſſe, einer Prüfung in mehreren von ihnen bisher vernachläßigten Unterrichts⸗ gegenſtäͤnden unterworfen, die ihre Verſetzung zur Folge hatte. 3

Die Feier des Hohen Geburtstags Seiner Hoheit des Herzogs, zu welcher durch ein gedrucktes Programm eingeladen worden war, wurde wegen Mangels an einem zu Gebote ſtehenden größeren Local in der Aula gehalten. Die Feſtrede hielt der Oberſchulrath Muth.

Die Herbſtprüfung fand am 13. und 14. September ſtatt. An dieſelbe ſchloſſen ſich die geſetzlichen vierwöchigen Ferien an. 1 uniluch. 12☛

Das Winterſemeſter wurde am 15. October Morgens 8 Uhr mit Geſang und Gebet in der Aula eröffnet. Bei dieſer Gelegenheit wurde ein Schuͤler aus der Quarta des Gelehrten⸗ Gymnaſiums zu Wiesbaden in das hieſige und ein Schüler des dortigen Real⸗Gymnaſiums, nach vorgängiger Prüfung, in die Sexta des Gymnaſiums aufgenommen. 4

Am 4. November, als dem Tag des diesjährigen Reformationsfeſtes, empfingen die evange⸗ liſchen Schüler mit Lehrern und andern Communicanten das heilige Abendmahl in der Kirche.

Außer den bemerkten vierwöchigen Ferien im Herbſt fanden zu Pfingſten 8 und zu Weih⸗ nachten 11 Tage Ferien ſtatt.. 8.

Zu der am 4. Februar begonnenen Maturitätsprüfung waren vom Lehrercollegium aus hieſigem Gymnaſium 6 Oberprimaner und von Herzogl. Landes⸗Regierung ein Abiturient des

Großherzogl. Heſſiſchen Gymnaſiums zu Mainz, Heinrich Haar von Schönberg, Hzgl. Amts

Marienberg, zugelaſſen worden.. Das Reſultat dieſer Prüfung wird im nächſten Programm veröffentlicht werden. Von den zu Oſtern 1855 geprüften beiden Abiturienten erhielt Ferdinand Friedrich von Weilburg das Maturitäts⸗Zeugniß Nro. II., Wilhelm Hermanni von Haiger das Zeugniß Nro. III. er Erſtere widmete ſich dem Studium der Jurisprudenz zu Heidelberg und der Letztere demjenigen der Theologie zu Marburg.

C. Statiſtiſche Ueberſicht.

a) Der Schüler.

Stand waͤhrend des Stand am Schluſſe Claſſen. Schuljahres. Abgang. des Schuljahres. Cvang. Kathol. Jsrael.-Summ.) Evang. Kathol. Israel./Summ. Evang.) Kathol.) Jsrael Summ. 1. 15 2ſ[2 2ſ4 11. 36 2 1 135 32 2 1 35 III. 13 3 1 17 12 3 V 12 1 1 14 IV. 10 1 11 n 1 1 9 1 10 V. 17 2Ln a52 t 19 1e.=n»n=n 1772 1149 VI 15 1 2 18 1. 4= f1 14. 1 2 17 VII. 16 2 18%( 16 2 18 118 III 6 1351 6 2 3 1712 5 6. 127

Das vollſtändige ſpezielle Verzeichniß der Schüler folgt am Schluſſe nach. b) Der Bibliothek und des Lehrapparats.

Der Lehrapparat nach ſeinen fachlichen Abtheilungen wurde um die verwilligten Credit⸗ ſummen vermehrt. Die Bibliothek erfreute ſich einer Anſchaffung von Werken im Betrag von 250 fl.(mit Einſchluß des Buchbinderlohns). Dabei erwähnen wir dankbar eines Geſchenkes des Herrn Conrector Dr. G. Sandberger zu Wiesbaden, das uns derſelbe mit ſeinem Aperçu des produits minéraux de Nassau(Wiesbaden 1855.) machte..