Aufsatz 
Vitam Caroli Sigonii : viri singulari virtute, moribus, ingenio, doctrina, meritis praediti, ad imitandum iuventuti exposuit indicemque eius librorum / adiecit Jo. Phil. Krebsius
Entstehung
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Ausserdem haben gymnastische Uebungen unter Leitung des Colla- borators Dr. Cuntz in den freien Nachmittagsstunden des Mittwochs und Samstags während des Sommers. Statt gehabt. Die Theilnahme ist für die Schüler der Anstalt ausschliesslich, und zwar freiwillig und unentgeldlich. Das Local dazu ist, je nach der Witterung, bald die bedeckte, bald die unbe- deckte Reitbahn des Herzoglichen Schlosses, mit allerlei Spiclen., Die Zahl der Theilnehmer war am Anfange des Sommers 35, am Schlusse 50.

Die Bibliothek der Anstalt wird, unter Assistenz des Collaborators Dr. Cuntz, Sommers und Winters zwei Mal wöchentlich(Mittwoch und Samstags von 1 2 Uhr) geöſfnet für Lehrer und Schüler, so wie für andere

Bewohner der Stadt.

Geschichte der Anstalt.

Im Lehrerpersonale waren keine Veränderungen.

Bei den Apparaten bewilligte Herzogliche Landes-Regierung für die Bibliothek sechshundert Gulden, für das physikalische Cabinet zwei hundert und vierzig Gulden, für den Gesang sechzig Gulden, für die gym- nastischen Uebungen fünfzig Gulden.

Der Lehrplan war fortdauernd wirksam, und bei legalen Abwesen- heiten einzelner Lehrer geschahen die Vertretungen, ohne Combination der Classen, auf thunlichste Weise.

Die Stipendien für unbemittelte künftige Theologen katholiseher Confession, welche aus dem betreffenden Centralkirchenfonds, nach vorher gegangener Bewührung in Fortschritten, Fleiss und Betragen, für jeden einhundert Gulden jährlich, in allen Classen verabreicht werden, belaufen b sich jetzt auf eilf. b

Die Seclul-Concerte, von denen eines der Feier des Geburtstages Sr. Herzogl. Durchlaucht aussehliessend gewidmet zu seyn pflegt, wurden auch im verflossenen Jahre, wie bisher, gehalten.

Das Stiftungsfest wurde in gewohnter Weise am 29. Juli 1936

gefeiert. Die deutsche Festrede hielt der Professor Sandberger. 3*