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amerikaniſche Erdöllampe mit Recht überall eingebürgert, und ſelbſt die elegante Moderateurlampe verdrängt, bei der man doch nicht in dem Grade auf die Koſten zu ſehen pflegt.
Die Erdöllampe hat man jetzt in allen möglichen Formen und zu den verſchiedenſten Zwecken: kleine und große, mit plattem und rundem, hohlem Docht, als Stand⸗ und Hängelampen, zur Zimmer⸗, Küchen⸗ und Gangbeleuchtung. In großen Sälen freilich werden ſie nur benutzt, wenn kein Gas gebrannt werden kann. Das für ſolche Zwecke immerhin billige und namentlich ſehr bequeme Gas wird dort unſtreitig ebenſo wie bei der Straßenbeleuchtung die Oberhand behalten. Für die letztere freilich ſind ſchon wiederholt andere Vorſchläge gemacht worden und noch neuerdings hat der bekannte Wiener Phyſiker Petzval den Ausſpruch gethan, daß in nicht allzu ferner Zeit in jeder größeren Stadt eine außerordentlich hohe Säule ſich erheben würde, von welcher herab ein ſehr grelles Licht, wie etwa das elektriſche, ſeine Strahlen über die ganze Stadt werfen würde. Bei den mannichfal⸗ tigen Schwierigkeiten aber, welche einer ſolchen Beleuchtung entgegenſtehen, läßt ſich der Erfolg nicht unmittelbar vorausſehen, um ſo weniger als man noch keinen vollkommen ausreichenden Verſuch in dieſer Richtung gemacht hat.


