Aufsatz 
Nekrolog des Professors A. Schenck / von E. Bernhardt
Entstehung
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Geographie Die Grundlehren der Geographie. Kurze 3 St. w. Uebersicht der fünf Erdtheile, Beschrei- bung Asiens, Afrikas, Amerikas und Australiens nach Daniels Leitfaden. W. Hossbach. S. Schäfer.

Rechnen Die vier Rechnungsarten in unbenannten

4 St. w. und benannten, ganzen und gebrochenen

. Zahlen excl. Division der Brüche. Brückel.

Naturkunde Säugethiere. 2 St. w. W. Schenck. S. Schäfer.

Schreiben Einübung der deutschen und lateinischen Alphabete: Anwendung der eingeübten Buchstaben in Wörtern und Sätzen.

Sauer.

Religionslehre für die katholischen Schüler.

Cl. IIIaVI. comb. 2 St. In der biblischen Geschichte: Neues Testament Nr. 30 bis zu Ende, memorirt und erklärt, nach Schuster; im Katechismus: Vom Ziel und Ende des Menschen, vom Glauben, dem apostolischen Glaubensbekenntnisse bis zu den Geboten, nach Deharbe.

Cl.-IIb. comb. 2 St. Von der Offenbarung im Allgemeinen, den Quellen derselben; Kurzer Inhalt der Bücher des A. u. N. T.; Lehre von der Person

Christi; von den Gnadenmitteln der Kirche, den Sa-

cramenten im Allgemeinen, der Taufe insbesondere;

vom Hauptgebote der Liebe Gottes und des Nächsten;

Einzelnes aus der Kirchengeschichte, nach Dictaten. Stein.

Technischer Unterricht.

a. Singen. Quinta und Sexta. 2 St. w.

Gehör- und Treffübungen und die nothwendigste Theorie: Namen und Werth der Noten und Pausen etc. Die leichteren Tonleitern und daneben einstim- mige Choräle und Lieder.

Tertia und Quarta. 4 St. w. Wiederholung des Pensums der beiden Unter- classen. Einige der schweren Tonleitern. Einübung einstimmiger Choräle und ein- und zweistimmiger Lieder, sowie der Sopran- und Altstimmen zu den vierstimmigen Chorgesäüngen. Prima und Secunda. 2 St. w. Einübung leichter Chöre und Lieder geistlichen und weltlichen Inhalts. Männer- und gemischte Chöre. Sauer.

b. Zeichnen. Sexta. 2 St. w.

Die Elemente des Freihandzeichnens. Benutzung derselben zur Bildung einfacher, grad- und krumm- liniger Figuren. Leichte Ornamentenumrisse. Anfänge im Kartenzeichnen.

Quinta. 2 St. w.

Zeichnen nach Vorlegeblättern und Wandvorlagen in demselben und verändertem Masse. Ornamenten- umrisse. Kartenzeichnen. Anfänge im Perspectiv- zeichnen.

Quarta. 2 St. w.

Freie Perspective und das Wichtigste aus der Schattenlehre. Zeichnen nach einfachen Modellen und Gegenständen. Uebung im Schattiren. Daneben Zeichnen nach Vorlagen.

Mit Schülern aus Cl. II und III wöchentlich 2 St. Privatim: Ornamente, Obst-, Blumen- und Land- schaftszeichnen. Thierzeichnen. Zeichnen nach Modellen

Brückel.

c. Turnen. Quarta, Quinta und Sexta comb. 2 St. w. Frei- und Ordnungsübungen. Stabübungen. Leichte Gerüstübungen. Tertia. 2 St. w. Gerüst- und Gerätheturnen. Frei- und Ordnungs- übungen. Reigen. Prima und Secunda je 2 St. w. Schwierigere Gerüstübungen. Hantelübungen.

Tactische Uebungen. Brückel.

Bibliothe k.

An Geschenken erhielt 1. die Lehrerbibliothek: Vom Königlichen Mi- nisterium: Jahrbücher des Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande, Heft 61 und 62; vom Königlichen Provinzial-Schulcollegium in Cassel: Schneider, Dr., Neue Beiträge zur alten Geschichte und Geographie der Rheinlande, 11. Folge; Helmholtz, Dr. H., Ueber academische Freiheit der deutschen Universitäten(Rectorats- rede, Berlin 1877); Indices lectionum in acad. Marburg, p. sem. aest. 1878; desgl. in universitate Vratislaviensi, p. sem aest. 1878 und p. s. hib. 1878/79; Curtius, Festrede am Geburtstage S. M. des Kaisers und Königs, Berlin 1878; von einem Weilburger Lesezirkel: Holtzendorff und Oncken, Deutsche Zeit- und Streitfragen, Jahr- gang 5; Westermann, Illustrirte Monatshefte vom Januar 1876 bis März 1877; Virchow