Aufsatz 
Nekrolog des Professors A. Schenck / von E. Bernhardt
Entstehung
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Grammatik von Ellendt-Seyffert. Die regelmässige und unregelmässige Formen- lehre wurde stets repetirt, fast sämmt- liche Beispiele im Uebungsbuche wurden übersetzt und repetirt. Wöchentlich ein Classen- und alle 3 Wochen ein häus- liches Scriptum. 6 St. Woell.

Griechisch Formenlehre bis zu den Verbis liquidis 6 St. w. nach der Grammatik von Curtius und dem Uebungsbuche von Wesener Theil 1. Wöchentlich ein Extemporale nach Dictat, alle 14 Tage ein häusliches Exer-

citium. Oertel.

Französisch Einübung des activen, passiven und 2 St. w. reflexiven Zeitworts. Verbundene und absolute Fürwörter, Einübung einiger unregelmässigen Zeitwörter. Schriftliche und mündliche Uebungen aus Plötz' Ele- mentarbuch. Alle 10 11 Tage ein Exer-

citium oder Extemporale. Becker.

Geschichte und Geographie 3 St. w.

Geogr. von Italien nebst Po-Ebene und den zugehörigen Inseln.

Geschichte Griechenlands bis Alex. d. Gr. und kurze Uebersicht bis zur Zer- störung Korinths mit Zugrundelegung von Jägers Hilfsbuch u. Stolls Erzühlungen I.

Geschichte Roms bis zur Einigung Italiens nach Jäger und Stoll II. Bis Pfingsten Hossbach.

Römische Geschichte von 264 vor Chr. an nach Stoll und Jäger. Geographische Re- petitionen über Asien, Afrika, Amerika und Australien. Von Pfingsten an Gropius.

Mathematik Arithmetik: Rechnung mit gewöhn- 3 St. w. lichen Brüchen, Decimalbrüche, Zwei- satz und Proportionalsatz mit ganzen Zahlen, gewöhnlichen und Decimalbrüchen, die Maass- und Gewichtsbezeichnungen, Aufgaben über Gesellschafts- und Ver- theilungsrechnung, Zinsrechnung, Zinses- zinsrechnung, Gewinn- und Verlustrech- nung, Vermischte Aufgaben nach Diester- weg-Häusers Rechenbuch, Cursus III. W. Schenck. S. Schäfer. Geometrie: Linien und Winkel. Die parallelen Linien. Anfang der Drei- eckslehre. W. Schenck. S. Schäfer.

Naturkunde Amphibien. 1 St. w. W. Schenck. S. Schäfer.

Quinta.

Religion Biblische Geschichten des neuen Testa- 3 St. w. ments und Wiederholung der lehr- 3 reichsten Geschichten des alten Testa- ments nach dem eingeführten Historien- buch. Das Allgemeinste von der Ein- theilung der Bibel, Reihenfolge der biblischen Bücher. Wiederholung der in VI. gelernten Kirchenlieder und Bibel- sprüche und Hinzufügung einer mässigen Zahl neuer. Sauer.

Deutsch. Prosaische und poetische Stücke aus dem 2 St. w. Lesebuche von Hopf und Paulsieck für Quinta wurden gelesen und erklärt. 12 Gedichte wurden memorirt und zu De- clamationsübungen benutzt. Abwechselnd wöchentlich eine schriftliche Arbeit zu Hause oder in der Classe. Woell.

Lateinisch Wiederholung der regelmässigen und 10 St. w. Einübung der unregelmässigen Formen- lehre nach der Grammatik von Ellendt- Seyffert und Ostermanns Uebungsbuch für Quinta. Die Elemente der Syntax. Die zum Uebungsbuche gebörigen Vo- cabeln wurden sämmtlich memorirt und öfters repetirt. Jede Woche sewohl ein häusliches als auch ein Classenscriptum. Woell.

Französisch Anfangsgründe der französischen Sprache 3 St. w. nach Plötz' Elementarbuch Lection 1 bis 60. Wöchentlich ein Exercitium, abwech- selnd mit einem Extemporale. W. Leyendecker. S. Schäfer.

Geographie Europa nach Daniels Leitfaden, 3. und 2 St. w. 4. Buch. Brückel.

Rechnen Deendigung und Wiederholung der Bruch-

3 St. w. lehre. Gemischte Aufgaben zur Uebung der vier Rechnungsarten in gewöhnlichen und Decimalbrüchen. Regel de tri, Ge- sellschafts- oder Vertheilungs-Rechnung, Zinsrechnung, Gewinn- und Verlustrech- nung. Brückel.

Naturkunde W. Naturgeschichte der Vögel.

2 St. w. Schenck. S. Benennung und Beschreibung bekann- ter Pflanzen mit Berücksichtigung des Linnéschen Systems. Schäfer.

Schreiben Fortgesetzte Uebungen in der deutschen 3 St. w. und lateinischen Schrift und Einübung

der griechischen Schrift. Sauer.

Sexta.

Religion Biblische Geschichten des alten Testa- 3 St. w. ments nach dem eingeführten Historien- buch. Einprägung einer mässigen Zahl von Bibelsprüchen aus dem Katechismus

und 8 10 Kirchenliedern. Sauer. Deutsch Aus Hopf und Paulsiecks Lesebuch, Th. 2 St. w. I, wurden prosaische und poetische Stücke gelesen und erklärt, mehrere Gedichte memorirt. Wöchentlich ein Dictat zur

Einübung der Orthographie. Primer. Lateinisch Die regelmässige Formenlehre nach der 10 St. w. Grammatik von Ellendt-Seyffert und

Ostermanns Uebungsbuch für Sexta.

Memoriren von Vocabeln. Jede Woche

ein häusliches und ein Classenexercitium. Primer.