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das Bild von dem tapferen Soldaten nur noch lebendiger vor uns; wir sehen ihn, gleichsam verwundet, sich aufrechthalten und streiten bis zum letzten Atemzuge.“
„Und so wollen wir sein Vorbild in treuem Gedächtnis bewahren— so glauben wir ihn am meisten zu ehren.“
„Unserer Schule aber, welcher jeder seiner Atemzüge gehörte und die er ja zu- meist mit auferbaute, die einem Teile des Teuersten unserer Vaterstadt, der Jugend, als Bildungsstätte geweiht ist, wollen wir ebenso unentwegt und treu dienen.“
Theophil Fries.
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Schulnachrichten.
I. Allgemeine Lehrverfassung.
1. Lehrerkollegium.
Innerhalb des ständigen Lehrerkollegiums war Ostern 1889 kein Wechsel ein- getreten.— Der Kandidat des höheren Schulamts, Herr Dr. Heinrich Grede, welcher im vorigen Schuljahr sein pädagogisches Probejahr an hiesiger Anstalt ab- geleistet hatte, wurde der Schule weiter zugewiesen mit 2 Stunden wöchentlich.— Der Kandidat des höheren Lehramts, Herr Dr. Kuhl, welcher ebenfalls 1888/89 sein pädagogisches Probejahr hier abgeleistet hatte, war den höheren Schulen Frankfurts zugewiesen worden.— Am 16. Oktober 1889 wurde seiner Familie und dem hiesigen städtischen Schuldienst Herr Gustav Wiegand, Direktor der Realschule und In- spektor der höheren Töchterschule und der Volksschulen, sowie der gewerblichen Fortbildungsschule, nach langem Leiden durch einen plötzlichen Tod entrissen. Seinem Gedächtnis gelten die vorstehend abgedruckten ehrenden Worte aus der berufenen Feder eines Jugendfreundes und langjährigen Mitarbeiters.— Auf Vorschlag des städtischen Kuratoriums und durch Verfügung des Königlichen Provinzial-Schul- kollegiums zu Cassel, vom 4. November 1889, wurde der ordentliche Lehrer Merz, als ältestes hier wohnhaftes Mitglied des Kollegiums, mit der Vertretung im Direk- torate betraut; ebenso wurde die Heranziehung des Herrn Dr. Grede zur Aushilfe während der Vakanz genehmigt, sowie die vorgelegte Unterrichtsverteilung und der Stundenplan gutgeheifsen.


