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Von der Ausbildung eines ſpezifiſchen Beobachtungsvermögens für alle beliebigen Gegenſtände kann aber nicht die Rede ſein, da der beobachtbare Inhalt nach den verſchiedenen Gegenſtänden verſchieden iſt, nur inſofern die Beobachtung ein Akt der Apperception iſt, alſo als Denkthätigkeit, ſind gewiſſe ſich gleichbleibende Formen der Urteils⸗ und Begriffsbildung auch die Regeln für die Beobachtung. Die Beobachtung hat, um zu Erkenntniſſen zu kommen, die Sinneswahrnehmungen nach denſelben Geſetzen zu verbinden, welche die Logik für alle Vorſtellungen vorſchreibt.


