XVI Aug. Hadr. 19,9 cum opera ubique infinita fecisset nunquam ipse nisi in Traiani patris templo nomen suum scripsit. Cassius Dio LXIX 10 r' IHIacrira dο⁵αeοωοοσπoην‧, rirεοον— c zal nt ueᷣ Svvéa ueεανεειμιον*ς αͥα»αeνν dēντ*ſ oodòονσασ. vgl. zur Konsekration Béurlier p. 326 u. 18.—
³) Gell. XI 17. sedentibtes nobis in bibliotheca teinpli Traiani vgl. Gilbert III 340,1.
*) reg. VIII notit. kemplum diri Traiani eurios. templum Traiani. Eine photographisch ver- vielfältigte Reconstruction des Tempels durch Rauscher nennt Hülsen, Röm. Mitteilg. VIII(1893) S. 287.
31. Tempel der Matidia und der Marciana ¹), im Marsfelde(Piazza Capranica) von Hadrian im jahre 119 erbaut, mit einer Säulenhalle umgeben¹), bis ins vierte Jahrhundert erhalten. ³)
¹) Matidia, die Schwiegermutter Hadrians, verschied a. 119 und wurde am 23. Dez. d. J. unter großen Feierlichkeiten zum Range einer Göttin erhoben.(Act. fratr. Arval. C. I. L. VI 2080,6 die Brüder versammeln sich am 23. Dez. 119 in consecrationen MHatidiae Aug(ustae) soerus imp(eratoris) Caesaris Truiani Hadriani) hist. Aug. Hadr. 9,9 socrui suae honores praecipuos impendit vgl. 19,5 Cohen II Matidie p. 102 n. 1— 12 C. I. L. III 5807. 6070a V 5647. Marciana, die Schwester Traians und Mutter der Matidia, war schon 114 gestorben und gehörte gleichfalls unter die dirae. Béurlier p. 326 n. 15, über den Tempel selbst p. 339 f.
²) Eine mächtige Bleiröhre, zwischen dem Pantheon und der Kirche S. Ionalo gefunden, trägt die Iuschrift templum Natidiae vgl. Lanciani Acquedotti p. 232(Zweifel an der Richtigkeit der Lesung äussert Richter S. 871). GCohen II Adrien n. 550 Revers: Dirae Matidiae socrui S. C. ‚temple daus le quel est Matidie(?) assise; de chaque côté une niche dans la quelle parait étre une Victoire debout sur une base et présentant une couronne; de part et d'autre s'étend un portique.“
*) reg. IX notit.: pantheum, basilicam Neptuni. Matidies et Marcianes, lemplum divi Antonini
curios. Pantheum basilicam Matidies et Marcianes, templum Antonini. Lanciani(bull. comm. XI (1883) p. 5 ff.) rechnet die Cipollinsäulenschäfte an der piazza Capranica in den Bereich des Tempels und macht es wahrscheinlich, daß beide Göttinnen im gemeinsamen Heiligtume verehrt wurden. Nach dem Hervortreten der Matidia in der Überlieferurg zu urteilen, galt diese als Eigentümerin, jene als dea gννασς.
32. Tempel der Venus und Roma nordlich von der heiligen Straſse zwischen dem Titusbogen und Flavischen Amphitheater’ ¹), von Hadrian nach eigenen Plänen erbaut und am 21¼ April 128 geweiht,*) vielleicht ein besonderes Priestertum dazu gestiftet, ³) der Bau war ein Doppeltempel, dessen halbrunde Apsiden mit ihren Kückseiten aneinanderstieſsen, so daſs die beiden Eingänge nach Westen und Osten lagen, bemerkenswert durch seinen Gewölbebau, umgeben von einer doppelten Säulenhalle mit korinthischen Säulen,¹) geschmückt mit den unverhältnismäſsig groſsen Statuen der beiden thronenden Göttinnen) mit Dar- stellungen aus der Aeneas- und Romulussage’) und vielen andern herrlichen Kunstgegenständen,) nach einem Brande von Maxentius wiederhergestellt,*) als Wunderwerk der Kunst noch von Constantius a. 356 angestaunt, ²)„erhalten aufser dem Unterbau die beiden Apsiden nebst einem Teile der Seitenmauern und Reste von Granitsäulen, die die äufsere Porticus gebildet haben“. ¹⁰)
¹) Preller, Jordan Röwische Mythologie II S. 356 f. Richter S. 836 Gilbert III 136,1 und Hülsens Plan, Röm. Mitteilg. VII(1892) S. 291.
²) Hist. Aug. Hadr. 19, 12 fraænstulit et colossum stantem atque sus pensum per Decrianum architee- tum de do loco, in quo nunc templum urbis est, ingente molimine. Chron. min. I p. 146 hoc(Hadriano) imper(atore) templum Feneris et Romae fabricalum est a. 135 Hieron. ad. a. Abr. 2147= 132 kemplun


